Was mich wundert

Manchmal bin ich wirklich erstaunt, wenn Psychotherapeuten-Freunde sich abends mit mir treffen und dann erzählen, dass sie von 8 Uhr – 20 Uhr einen Klienten nach dem anderen hatten. Mit einer Mittagspause dazwischen, aber trotzdem: Ein enorm anstrengender Tag, so kommt mir das vor.

In meinem Bereich des Schreibcoachings und der Gesundheitsförderung geht so eine Arbeitsweise nicht. Bevor der Klient kommt, bereite ich unser Treffen gründlich vor. Ich mache mir Gedanken, an welchem Punkt wir sind und wie ich die Stunde plane. Natürlich bin ich bereit, situativ mein Programm zu ändern, wenn es erforderlich ist. Und wenn der Klient gegangen ist, muss ich mir zumindest noch Notizen machen; wie war das auf der Meta-Ebene, was hab ich erlebt? Gibt es schon Programmpunkte für das nächste Treffen? Was hat mich berührt, und warum? Was schließe ich daraus für das weitere Vorgehen? Was tut dem Klienten jetzt gut?

Wenn ich eine Stunde abrechne, dann steckt in dieser Stunde die Vorbereitung, die Durchführung, und die Nachbereitung. Kosteneffektiv ist das nicht – aber mir erscheint es menschlich und professionell.

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