How to be a writer

„Nutze das, was Dich umtreibt, als Impuls für eigenes Schaffen“ … diese Aufforderung gefällt mir besonders in diesem Selbstversunkenheitstext mit den wunderbar unterschiedlichen Schriften. „Guck nicht nach dem, was es schon gibt, sondern bring heraus, was in Dir steckt. Trau Dich, Deine eigenen Regeln im kreativen Prozess zu erfinden, und mute Dir nicht zu viel auf einmal zu.“ Das fällt mir dazu ein. Gut, wenn Du ein wenig über den Schreibprozess weißt und was für ein Schreibtyp Du bist. Dachte von mir immer, ich sei die klassische Runterschreiberin, die erst nach dem Runterschreiben Struktur findet; ist für mich aber viel effektiver, erst in Muße und mit Gegrübel Struktur zu schaffen und dann, den Halt gebenden Kapiteln entlang, die Teilstückchen runterzuschreiben. Danach habe ich nicht endlos mit Überarbeitung zu tun und das kommt mir sehr entgegen. Binsenweisheit? Nein, Erfahrung mit sich selbst, lernen was Dir gut tut und wann Kreativität überhaupt die Chance hat; Erahnen und ausprobieren, wann aus dem kreativen Prozess ein (Text)Produkt werden kann. Clever ist, wenn Du mit Aufzeichnungen in einem Schreibjournal auf Metaebene auf Dich draufzuguckst, festhältst, wie Du worauf reagierst und was gut funktioniert. Die Übung: „Was mein Schreibtisch über mich erzählt“ ist ein guter Anfang. Dich aus anderer Perspektive zu beobachten hilft Dir, Deine eigene Kreativ-Strategie zu erarbeiten. Viel Spaß dabei!

3 Kommentare

Eingeordnet unter AKTUELLES

3 Antworten zu “How to be a writer

  1. selbstversunkenheit

    “Guck nicht nach dem, was es schon gibt, sondern bring heraus, was in Dir steckt.“ Sehr wahr und sehr wichtig! Wie oft lässt man sich entmutigen, wenn man sich und seine Texte mit anderen vergleicht?
    Wie funktioniert die Übung „Was mein Schreibtisch über mich erzählt?“ Das würde mich sehr interessieren!
    Liebe Grüße nach Berlin 🙂

    • Gerne! Die Übung hat Franziska Liebetanz, Schreibzentrum Viadrina Uni, im Interview in meinem Buch „Wie Kreatives Schreiben beflügelt“ so beschrieben: „Du schreibst eine Reflexion zu Deinem Schreibprozess. Versetze Dich in die Rolle Deines Schreibtischs und berichte in der dritten Person über Dich. Dein Schreibtisch wird Dir bestimmt so einiges verraten. Etwa, wie oft Du aufstehst, um eine Pause einzulegen und was Dich ablenkt oder Dich konzentrieren lässt. Daraus kannst Du Rückschlüsse für Dein zukünftiges Arbeiten ziehen.“

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