Monatsarchiv: Oktober 2019

The White Crow

„The White Crow“ – wie Tanz die Kunst braucht, sie den Tanz beflügelt, Tanz und Kunst und Wort und Musik auch Therapie sein kann, all das zeigt Ralph Fiennes Film über Nurejew, diese so außergewöhnliche „Weiße Krähe“.

Denn der Tänzer, dessen Staunen über die westliche Welt in den Bildern aus Paris so spürbar ist, der sich von Bildern aus Museum und Kapelle inspirieren lässt, nimmt diese Anregungen mit hinein in seinen Ausdruckstanz, der die klassische Form sprengt und darüber Wort und Sinn transportiert.

Harte Arbeit, poetische Bilder und Stimmungen, das Verfallensein, das Nurejew auslöste mit seiner Hingabe, Präsenz und Arroganz; all das zeigt Ralph Fiennes, der hier nicht nur Schauspieler ist, sondern Regie führt. Seit seinem Auftritt als „Englischem Patient“ bin ich beeindruckt von ihm, und freue mich, wenn er uns weiterhin mit poetischem Verständnis und seinen Filmen beglücken wird.

Ein paar Hintergrundinformationen und Eindrücke:

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/video-filmkritiken/ralph-fiennes-nurejew-the-white-crow-in-der-video-filmkritik-16401289.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Nurejew_–_The_White_Crow

w.youtube.com/watch?v=OxW_qHpUCo

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Warum Patientenbibliotheken so wichtig sind

Gundula Wiedemann in der Patientenbibliothek am Charité Benjamin Franklin Krankenhaus

In den Patientenbibliotheken treffen Literatur und Medizin hautnah aufeinander.  Hier entfaltet das Wort seine heilende Wirkung, vermittelt durch die Patientenbibliothekare und ihre wertvolle Arbeit. 

Die Künstlergilde für Medizin und Kultur www.eukmk.eu setzt sich für eine ganzheitliche Medizin und den verbesserten Umgang/Dialog von Ärzten, Patienten und auch Vermittlern wie Bibliothekaren und Schreibtherapeuten ein. Mit Büchern wie „Mit Schreiben zu neuer Lebenskraft“ -ein Übungsbuch für Patientinnen mit Krebserkrankung-  und der Anthologie „Bauchgefühle“ -Patientinnen schreiben über ihre Krankheit- inspirieren wir als biblio- und schreibtherapeutische Coaches dazu, dass Patientinnen „in den Ausdruck kommen“ und das Lesen und Schreiben  als hilfreichen Teil des Heilungsprozesses annehmen.

Dabei hilft es, wenn  die Bibliothek als Ort der Begegnung, als Lese- Schreib- und Erlebnisort unterstützt und gewürdigt wird und Bibliothekare entsprechende Schreibseminare konzipieren und anbieten dürfen.

Im Interview erzählt Gundula Wiedemann von ihrer täglichen Arbeit – lesen Sie meinen Artikel bei Reliaslearning: https://www.reliaslearning.de/blog/patientenbibliothek-an-der-charite-traegt-zum-heilungsprozess-bei

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