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Wie – und mit wem – Sie besser schreiben

Wie sie besser schreibenWolf Schneider – brilliant!

Ich schätze Wolf Schneider. Der Journalist, Sachbuchautor und Sprachkritiker ist ein Könner. Mich persönlich begleitet er seit den 80ern, als mir mein Vater Schneiders Buch ‚Deutsch für Profis’ schenkte. Es passte zum Aufbaustudiengang Öffentlichkeitsarbeit, den ich damals an der FU Berlin besuchte, ein Studiengang für angehende PR-Experten, die alle schreiben lernen mussten. ‚Deutsch fürs Leben – was die Schule zu lehren vergaß’ – habe ich auch in meinem Regal gefunden. Meine Ausgabe ist von 1994, aber das Buch hat bei Amazon immer noch einen guten Verkaufsrang. Das spricht dafür, dass das Thema ‚Schreiben’ bei uns in Deutschland  nach wie vor auf Interesse stößt. Nur – wo lernt man das Schreiben?

Es geht darum, „wie Sie besser schreiben“

Für die Ausgabe der Wochenzeitschrift „Die Zeit“ vom 10. Mai kündigte der Verlag eine Beilage an: „Wie Sie besser schreiben“, eine Deutsch-Stilkunde in 20 Lektionen“. Habe ich mir gleich geholt. Finde es großartig, dass dem Thema Schreiben in „Die Zeit“ Raum gegeben wird.  Nötig bei uns in Deutschland, denn das Schreibkönnen verfällt. Ein Handwerk, das geübt werden muss, für das der Rahmenplan des Deutschunterrichts zu wenig Zeit lässt.

An den Schulen und Universitäten ist es längst noch nicht gang und gäbe, dass es überall ‚Creative Writing’ – AGs gibt, das Zusatzangebot für Schüler, das ihnen in allen Fächern hilft. Die angelsächsischen Länder sind uns da weit voraus. Dort gibt es an fast jedem College Creative Writing Kurse.

Schreibzentren an Universitäten bilden sich bei uns in Deutschland erst  nach und nach.

Die Schreibzentrumsleiterin Franziska Liebetanz von der Viadrina-Universität Frankfurt/Oder habe ich in meinem ersten Sachbuch zum Schreiben  interviewt. An der Europa-Uni gibt es ein vorbildliches Schreibzentrum.

Schule des Schreibens und der Innovation – im Unternehmen

Unternehmen sind noch sehr zurückhaltend und haben den Bedarf an professionellen Schreibkursen weitgehend noch nicht erkannt. Dabei könnten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren, wenn sie eine ‚Schule des Schreibens’ im Unternehmen hätten.

Die Methoden und Techniken des Kreativen Schreibens bieten nicht nur Formulierungshilfe, sondern zeigen Wege in die Kreativität generell. Überall wird nach ‚Innovation’ gerufen,  gefordert werden innovative Ideen, jeden Monat sollen neue produziert werden – aber die kreativen Techniken des Schreibens werden längst noch nicht so oft eingesetzt und abgerufen, wie es sein könnte. Wundert mich – aber ich bin ja nicht (mehr) verantwortlich für die Entwicklung der Unternehmenskultur.

Schreibberatung – bei mir!

Gerne hätte ich eines der Seminare von Wolf Schneider besucht. Vielleicht das im November in Berlin. Aber, oh Graus, fast 2000 Euro für das zweitägige Seminar. Es ist ja auch Wolf Schneider. Wenn es mal nicht so prominent und im Einzelgespräch sein soll: Für ein Zehntel des Preises, 200 Euro,  biete ich eine 3-stündige Einzelberatung an. Ein Schnupperpreis für alle, die individuell ihre Schreibe verbessern wollen. Mit denen ich an einem wichtigen Text arbeite: Einer Rede, einem Kundenbrief oder einem Buchexposé. Oder denen ich helfe, überhaupt ins Schreiben zu kommen. Oder, schreibend zu denken…

Bei mir schreiben Sie dann direkt den Text, der kraftvoll ist und wirkt. Den sie sofort an Ihren Lesern testen  können. Der nach Ihnen klingt, weil er von Ihnen kommt. Mit mir entwickeln Sie Ihre Schreibstimme.

Na, wie wär’s? Fragen Sie an, ich bringe Sie ins Schreiben.

Mit herzlichem Gruß,

Ihre Susanne Diehm

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Wie Kreatives Schreiben beflügelt – auf dem Weg zum Traumjob: Der Berufsalltag einer Autorin und Schreibberaterin

Susanne Diehm_SchreibberaterinAuszüge aus meinem Terminkalender Mitte Februar- Ende März 2012

25.2. Informationsveranstaltung an der Alice Salomon Hochschule im Studiengang Biografisches und Kreatives Schreiben

Gemeinsam mit zwei anderen Absolventen M.A. Biografisches und Kreatives Schreiben erzähle ich den ‚Neuen’, welche Praxiserfahrungen ich gemacht habe und was ich ihnen auf den Weg mitgeben kann.http://www.ash-berlin.eu/studienangebot/weiterbildende-masterstudiengaenge/bi…

27.2. Lehrerfortbildung

Gitta Schierenbeck und ich stellen im Rahmen einer Informationsveranstaltung Lehrern unser von Karola Braun-Wanke initiiertes Konzept ‚Kreatives Schreiben im Bereich Energie und Umwelt’ vor als Auftakt zu unseren Workshops an der Berliner Schüleruni, einem von der UNESCO ausgezeichneten Projekt http://www.fu-berlin.de/sites/schueleruni/

29.2. Kreatives Schreiben für 5. und 6. Klasse

Schülerinnen und Schüler stehen beim Übergang in die neue Schule unter enormem Stress: Gut, wenn sie mit dem Kreativen Schreiben selbstbewußt werden und fächerübergreifend lernen, wie sie sagen können, was sie meinen, und ihre Ausdruckskraft erhöhen. Rechtschreibung üben wir nebenbei. Mittwochs, 17.30 – 19.00 Uhr, Kiezoase Schöneberg http://www.schreiberlebnis.de/schueler-lehrer.html

07.3. ITB, Internationale Tourismus-Börse Berlin

Sprechstunde für Hoteliers, die Schreibworkshops in ihren Häusern anbieten wollen: Welcher Workshop passt in mein Ambiente? Wie gehe ich es an? Warum sind Schreibworkshops imagefördernd?http://www.itb-kongress.de/Presse-Service/ 

08.3. Segeberger Kreis (Tagung vom 8.3. – 11.3.)

Im Rahmen der Jahrestagung des Segeberger Kreis 2012 im Kloster Plankstetten im Altmühltal schreibe ich mit Kollegen zum Thema ‚Angst’. Wir tauschen uns über aktuelle Bewegungen in der Schreibszene aus http://www.segeberger-kreis.de/

15.3. Leipziger Buchmesse. 12.30 – 13.00 Uhr, Halle 3, Stand E 207

Matthias Schilling, Inhaber Schibri-Verlag, führt ein Gespräch mit mir.

Thema: ‚Wie Kreatives Schreiben beflügelt – auf dem Weg zum Traumjob’, das gemeinsame Buch von Lena Hach und mir, in dem wir 18 Schreibprofis interviewt haben, u.a. Fantasyautorin Jenny-Mai Nuyen, Feuilleton-Chef Hendrik Werner und Visionär Lutz von Werder http://www.schibri.de/?a=news&news=news_buchmesse_2012

16.3. Von der Seele schreiben: Stressabbau der kreativen Art 2-tägiger Workshop IG BCE

Gitta Schierenbeck und ich  trainieren bei der Gewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie Führungskräfte, Betriebsräte und betroffene Mitarbeiter, wie man sich mit Kreativem Schreiben entlasten kann und was sich darüber verändern  lässt http://www.markbrandenburg.igbce.de/portal/site/berlin-markbrandenburg/menuitem.10f694781f89b0dd4185bdb1c5bf21ca/

17.3. Alumni-Treffen Gillette/Procter&Gamble

Austausch über vergangene Zeiten, Entwicklungen und gerne auch Kurz-Sprechstunde für die anwesenden Manager: ‚Wie werde ich Sachbuchautor’ und ‚Welches Thema  kann meine Karriere beflügeln’? www.gillette.com

25.3. Eröffnung von Christoph Zirkels ‚Schreibboutique’

Feiern mit Christoph, dass er sein Angebot, das von wissenschaftlicher Schreibberatung bis hin zu Workshops für homosexuelle Männer reicht, in so schönen Räumen darstellen kann http://schreibboutique.de/

27. und 28.3. Workshops für Kinder 5. und 6. Klasse an der Berliner Schüleruni  

Nachhaltigkeit und Klimaschutz unter dem Titel ‚Schreiben schmackhaft anrichten’ http://www.fu-berlin.de/sites/schueleruni/

Was hier nicht ausführlich beschrieben ist

Und sonst? Ansonsten kümmere ich mich um das Wesentliche: meine Familie und Freunde

Stelle Freunden der Kinder, deren Eltern oft Vollzeit arbeiten und nicht zu Hause sind, eine Anlaufstelle zur Verfügung; erledige Ungeliebtes wie die Steuererklärung und versuche mich zurückzuhalten: Das Kreative Schreiben setzt zwangsläufig Ideen frei. Man bräuchte drei Leben, um sie alle umzusetzen! Also geht es darum, Prioritäten zu entwickeln und streng dabei zu bleiben. Was ist mir wichtig? Woran habe ich Freude? Was muss ich unbedingt tun? Was würde ich bereuen, wenn ich es nicht täte? Womit verdiene ich den Lebensunterhalt? Wie viel Zuwendung brauchen die Menschen um mich herum? Wo soll es beruflich hin, wie positioniere ich mich? Jeder Freiberufler wird diese Fragen kennen. Ich entwickle eigene Buchprojektideen und habe Anfragen für die Schreibberatung bei Buchprojekten anderer Menschen, aber alles hübsch der Reihe nach. Früher als morgens um 6 Uhr, noch vor den Kindern, mag ich nicht aufstehen … Aber viel länger kann ich auch nicht schlafen: Ein spannender Tag erwartet mich – carpe diem!

Ihre Susanne Diehm

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