Monatsarchiv: März 2016

Die Macht der Worte und Kraft der Sprache – für ein gesünderes Leben

Die Journalistin Claudia Wüstenhagen, die auch schon in früheren Artikeln ihr Wissen zum Therapeutischen Schreiben darbot, hat allen Schreibwilligen und schreibtherapeutisch Interessierten ein feines Osterei ins Nest gelegt. Denn ihr Artikel überzeugt, dass therapeutsiches Schreiben eine wirksame Form der Gesundheitsförderung darstellt. So wird wohl nicht nur Tagebuchschreiben, sondern auch das Gesundheitsfördernde Kreative Schreiben (GKS), wie wir als Sudijumi es ausführen und worin wir weiterbilden, stärker bekannt werden und mehr Menschen zugute kommen.

Expressives Schreiben als Selbsthilfe

‚Schreib dich frei‘ lautet der Titel des Zeit-Beitrags vom 23.3. in der Rubrik: Zeit Doctor – Alles was der Gesundheit dient. Darin geht es um expressives Schreiben als Selbsthilfe. „Das Schreiben fördert die Aktivität des Immunsystems, wirkt wohltuend bei Erkrankungen und lindert depressive Symptome. Die Vielzahl der Belege ist beeindruckend, die Wirkung verblüffend.“ Gefühle ausdrücken, sich selbst vergewissern, für das fast Unaussprechliche Worte finden – all das kann heilsam sein. Auch wenn immer wieder gesagt wird, dass eine Schreibtherapie keine Psychotherapie ersetzt.  Besonders förderlich wirkt laut Pennebaker die Schreibtherapie, wenn durch Perspektivwechsel oder bestimmte Vorgaben Erkenntnis gefördert wird.

Schreibtherapeutsiche Impulse in der Schreibgruppe

Tagebuchschreiben ist gut – schreibtherapeutische Impulse in einer Gruppe haben zusätzlich zum Erspüren der Schaffenskraft beim Schreiben den Vorteil, dass auch die Gruppe therapeutisch wirken kann. Das gilt auch für Einzeloaching mit Schreibtherapeut. Die Texte werden laut vorgelesen und das anteilnehmende Feedback wirkt gleichzeitig tröstend, auf Augenhöhe und beflügelnd. Es stabilisiert und unsere Klienten verlassen den Raum gestärkt und mit neuem Schwung. Wir als Sudijumi führen mit Entspannungsmethoden und Schreibimpulsen die Menschen in den Flow. In diesem Zustand sind sie voll in ihrer Schaffenskraft und bei sich. Die schreibenden Menschen haben das Gefühl, wieder Macht zu haben – nicht nur über ihre Worte, sondern auch als Kraft für ihr Leben.

Psychoneuroimmunologie belegt Immunstärkung durch Schreiben

Was die Wirkung auf den Körper betrifft, können wir aus unserer Erfahrung den im Zeit-Artikel genannten Ergebnissen nur zustimmen: „Eindrucksvoll sind die Befunde aus der Psychoneuroimmunologie: Untersuchungen belegen einen Einfluss des therapeutischen Schreibens auf Parameter des Abwehrsystems wie die Zahl von T-Helferzellen oder Killerzellen, selbst bei HIV-Patienten zeigen sich immunstärkende Effekte“. Sudijumi arbeitet- gefördert von der Berliner AIDShilfe- mit positiven Frauen. Sie haben mit uns und nach unseren Anleitungen geschrieben. Zusätzlich zum gesundheitsfördernden Aspekt ist dabei ein Buch („Bittersüße Geschichten“) herausgekommen, das in den nächsten Tagen erscheinen wird. Ein Buch, das sehr kraftvoll ist und zeigt, wie lebensfroh Patienten sind, die entdecken, dass sie ihr Leben trotz der Krankheit im Griff haben.

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Sudijumi-Weiterbildung

 

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Rechtzeitig zu Ostern schaffen wir es dank des unermüdlichen Einsatzes meiner Teamkollegin Jutta Michaud, unsere Weiterbildung anzukündigen, die in der Pfingstwoche 2016 stattfinden wird.

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Diese Fortbildung Gesundheitsförderndes Kreatives Schreiben (GKS) haben wir  speziell für Psychologen, Therapeuten, Pädagogen, Theologen, Beschäftigte in
Pflegeberufen sowie Personalentwickler mit Interesse an Systemischer Beratung entwickelt.

Gesundheitsförderndes Kreatives Schreiben (GKS) ist nach unserer Erfahrung in sehr vielen Institutionen einsetzbar um Menschen zu helfen, schnell und dauerhaft resilient und ‚psycho-neuro-immunisiert‘ zu werden – lesen Sie, was wir in Anlehnung an bewährte Konzepte damit meinen und überlegen Sie sich, ob diese Erweiterung Ihres Berufsfeldes nicht auch für Sie persönlich eine Entwicklung bringen könnte.  Für uns ist dieses Berufsfeld eine Entdeckung und wir lieben unsere Arbeit.

Beste Grüße,

Susanne Diehm und Jutta Michaud

beide M.A. Biografisches und Kreatives Schreiben,

Kunst- Kreativitäts- und Lerntherapeutinnen

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Lesende Windhunde

Lesende Menschen, in Büchern lesende Menschen sehen wir alle gern – aber bei dieser Skulptur handelt es sich um lesende Windhunde, wer hätte das gedacht?

 

Morgen in unserer Schreibgruppe werden wir die Teilnehmerinnen raten lassen, wo ihre Sudijumi-Schreibgruppenleiterinnen wohl gewesen sind und diese Skulptur entdeckt haben. Es darf spekuliert werden! Meine liebe Teamkollegin Jutta Michaud hatte die Idee, daraus noch eine weiterführende Schreibübung zu kreieren, und in der Tat: Auch Bildimpulse sind eine beliebte Methode des Kreativen Schreibens, um die Angst vor dem leeren Blatt zu verlieren und einfach aufzuschreiben, was spontan in den Sinn kommt, so ver-rückt es auch sein mag. Konventionen brechen, das hat der Schaffer der Skulptur bestimmt gewollt, zumindest Sehgewohnheiten und Erwartungen ad absurdum führen.

„Sudijumi weckt lesende Hunde“ – damit platzte Jumi heraus als Titel für diese Bilder, und mit dieser Abwandlung der Redensart ’schlafende Hunde wecken‘ greift sie genau auf, womit der Künstler dieser Skulptur spielt: Erwartungen zu brechen und Unerwartetes zuzulassen. Wer weiß, wo diese Skulptur steht, wird noch besser verstehen, warum das genau an dieser Stelle so viel Sinn macht;  es eben nicht immer ein Springbrunnen sein muss, der vor dieser Art Institution steht. Na, wo waren wir? Und was haben wir wohl gewollt da? Schreiben Sie drüber!

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Psychoimmunologie

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Schreibend mit uns als Team Sudijumi  Selbstheilung anregen, die kognitive Umstrukturierung gestalten, Heilblockaden lösen
War begeistert, als ich heute den Film der populären Wissenschaftsredaktion Scobel (November 2014)  gesehen habe und zitiere hier sehr gerne den Beitrag, den ich in der 3Sat Mediathek zum Thema Psychoimmunologie  gefunden habe:
 http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=41334
Besonders freue ich mich darüber weil diese Informationen uns als Team Sudijumi bestätigt in unserem Tun. Wir unterstützen Menschen in Krisen und bei Krankheiten. Dieser Beitrag hilft bei der Argumentation für unsere Schreibkurse. Wir fördern darin Resilienz und Glücksempfinden und  damit die Gesundheit. Zur geforderten ganzheitlichen Behandlung tragen wir bei, wenn wir Menschen mit unseren Schreibimpulsen inspirieren, ihre eigene Selbstheilung anzustoßen. Denn die nötige kognitive und unbewußte Umformatierung findet auch dabei und nicht nur bei Meditation statt. Die Wechselwirkung der Elemente im immunologischen/neurologischen/psychischen Bereich schafft eine neue Veränderungsqualität.
Der Beitrag in der Wissenschaftssendung Scobel zeigt: Emotionale Berührung, Zuwendung der Gruppe, soziale Beziehung und Visualisierung  fördern die Heilung, haben Auswirkung auf den Krankheitsverlauf. Sie schaffen den Boden für gute Gefühle und die wiederum helfen bei der Verarbeitung der Krise und geben Mut.
Unser neuer Kurs beim anthroposophischen Verband kann ein Schritt für Sie sein, zu lernen, wie Sie sich selbst helfen und Ihr Immunsystem stärken. Für Ihre Zukunft : Schreiben in der Gruppe, Beziehungsheilung kann ein Weg sein.  Nach dem ‚Gefährtenprinzip‘ von Sudijumi. sudijumi.wordpress.com

12. APRIL bis 17. MAI 2016

KRANKHEIT IST AUCH NUR EIN WORT –
SCHREIBEND DIE SELBSTHEILUNGSKRÄFTE STÄRKEN

http://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/veranstaltungen/workshops.html

oder auch in der Steiermark im Hotel Retter:

http://www.retter.at/wellnesshotel/urlaubsangebote/fuer-kreative/reise-zum-ich-schreibwerkstatt/

Hier der Text aus der 3-Sat Mediathek
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Was ist Psychoneuroimmunologie?
Der ganze Patient steht im Mittelpunkt
Die Psychoneuroimmunologie (PNI) oder Psychoimmunologie ist ein interdisziplinäres Forschungsgebiet, das sich mit der Wechselwirkung der Psyche, des Nervensystems und des Immunsystems beschäftigt.
Die untersucht also, wie sich der Geist eines Menschen auf sein Verhalten, seine Gedanken und auf das Immunsystem auswirkt und welchen Einfluss das Immunsystem umgekehrt auf den Geist hat. Das Gehirn und unser Immunsystem stehen in ständigem Austausch miteinander, kommnizieren durch Botenstoffe. Sie sind so eng miteinander verbunden, dass auch ein gestresstes Gehirn über Botenstoffe die Zellen strapazieren kann. Umgekehrt produziert auch das Immunsystem Botenstoffe, die sich direkt auf unser Denken und Fühlen auswirken.
Der Dualismus von Leib und Seele, den der Philosoph René Descartes begründete, bestimmte in den letzten 400 Jahre die Medizin. Schulmediziner glaubten, dass Krankheiten allein auf stofflicher Ebene entstehen und mit der Psyche nichts zu tun haben. Doch eine neue medizinische Fachrichtung setzt sich seit etwa zwei Jahrzehnten langsam durch: die Psychoneuroimmunologie.
Mediziner fordern ganzheitliche Behandlung

„Wir gehen davon aus, dass es bei bestimmten Erkrankungen wie beispielsweise der Diabetes, die zu hohem Anteil mit einer Depression einhergeht, zu einem Wechselspiel kommt. So bekommen auch viele Menschen nach einem Herzinfarkt Depressionen“, so der Psychiater und Psychotherapeut Georg Juckel. Deshalb werden Körper und Geist in der Psychoneuroimmunologie als eine Einheit betrachtet. Der ganze Patient mit seiner Krankheit steht im Mittelpunkt. „Wenn ein Mensch erkrankt ist, kommt eine Linderung oder Heilung erst dann zustande, wenn der Mensch ganzheitlich behandelt wird. Für mich als Chirurg ist der Hauptpfeiler die Schulmedizin. Der Patient sollte aber auch Maßnahmen mitergreifen, um sich selber zu stärken und um seine Umwelt zu verbessern“, so der Chirurg Waldemar Uhl.

Eine wichtige Methode bei psychischen Störungen infolge einer Krankheit ist die kognitive Umstrukturierung. „Dabei geht es um problematische Gedanken und Verhaltensweisen, die diese Erkrankungen mit hervorgebracht haben. Wenn es gelingt, diesen dysfunktionalen Gedanken beispielsweise durch Verhaltenstherapie etwas Positives entgegenzusetzen, kann eine kognitive Umstrukturierung gelingen“, so Georg Juckel.
Selbstheilungskräfte fördern

Wichtig ist auch, die Selbstheilungskräfte gezielt zu unterstützen und Heilblockaden etwa durch Sport, gesunde Ernährung und Entspannungsübungen zu lösen. Vor allem die Meditation stärkt Muskeln, Herz und das Immunsystem. Darüber hinaus sind soziale Beziehungen ein entscheidender Faktor für die Heilung. Wenn Patienten Zuspruch erfahren und Hoffnung schöpfen, können sie ihre Erkrankung leichter besiegen. Die Erfolge der Psychoneuroimmunologie spiegeln sich in zahlreichen Studien wider. Allerdings steckt diese Richtung in Deutschland – anders als in den USA – immer noch in den Kinderschuhen.

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Noch ein Appell dafür, mit dem Schreiben zu beginnen:

„Warum Schreiben heilt und hilft“, die Wirksamkeitsnachweise der Poesietherapie hat Dr. Silke Heimes in einem Buch zusammengetragen: http://www.v-r.de/pdf/titel_inhalt_und_leseprobe/1009572/inhaltundleseprobe_978-3-647-40161-4.pdf

Es ist erstaunlich, wie viele Wissenschaftsnachweise es mittlerweile gibt. Wir engagieren uns dafür und halten auch Vorträge darüber: Gesundheitsförderndes Kreatives Schreiben (GKS) und die Poesietherapie sollen endlich den Stellenwert erhalten, den sie verdienen, und noch mehr Menschen zugänglich sein.

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Bittersüße Geschichten

Der Titel spricht für sich: Bittersüße Geschichten vom Leben und vom Lieben haben die Teilnehmerinnen unserer von der Berliner AIDShilfe geförderten Schreibgruppe geschrieben. Das Buch besteht aus Texten, die von HIV-positiven Frauen während der Schreibzeit in der Gruppe verfasst wurden; humorvolle, witzige, böse und berührende Szenen und Stories aus der Lebenswirklichkeit dieser Frauen, die nicht schwach, sondern stark herüberkommen… passend dazu Illustrationen, die an die 20er Jahre erinnern.

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Jutta Michaud und ich sind stolz, dieses Buch als Herausgeberinnen präsentieren zu können; es war und ist ein Vergnügen, die Teilnehmerinnen in ihrer Entwicklung zu begleiten. Es  wird in der nächsten Woche beim  e-publi-Verlag erscheinen und ist dort oder über den Buchhandel beziehbar.

 

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Lesung im Salon Anna Blume

 „Damit ihr wisst, wie ich mich fühle“

Sandra Maxeiner und Hedda Rühle lesen im Salon Anna Blume aus ihrem Buch

 „Dr. Psych’s Ratgegeber Depression“

Was in einem Menschen vorgeht, den es „erwischt“ hat und warum er sich eben nicht „einfach mal ein bisschen zusammenreißen“ kann, wird nach der Lesung von Sandra Maxeiner und Hedda Rühle besser zu verstehen sein. Denn – und das ist das Besondere an ihrem Buch – die Autorinnen vermitteln nicht nur theoretisches Wissen, sondern lassen die Betroffenen selbst zu Wort kommen. Erkrankte schildern in Interviews, Gedichten und mit Zeichnungen, wie sie sich in einer depressiven Episode fühlen und was ihnen in der Vergangenheit geholfen hat, sie zu überwinden. Angehörige teilen mit dem Leser jene Ängste und Sorgen, die sie erleben, wenn ein geliebter Mensch in dieses „dunkle Loch“ abrutscht, aus dem so schwer wieder heraus zu finden ist.

Sandra Maxeiner wird an diesem Leseabend vor allem aus den Interviews lesen, die sie mit den Betroffenen geführt hat. Die erfahrene Therapeutin Hedda Rühle steuert den theoretischen Hintergrund bei und steht für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Trotz des schweren Themas darf ein unterhaltsamer Abend erwartet werden, denn auch das ist eine Stärke der Autorinnen: Sie vermitteln Wissen auf eine erfrischende Art, bei der auch Humor nicht zu kurz kommt.

Lesung am Freitag, 18. März, 19.00 Uhr

Langenscheidtstraße 12
10827 Berlin Schöneberg

salonannablume.wordpress.com

Eintritt: 7€

Um Anmeldung wird gebeten – leider haben wir nur eine begrenzte Anzahl von Sitzplätzen

 0172- 327 81 64 oder per E-Mail bei der Moderatorin dieser Lesung, Jutta Michaud <jmichaudpr@aol.com>

Die Autorinnen:

Dr. Sandra Maxeiner erwarb nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre und ihrer Promotion in Politik-und Sozialwissenschaften Qualifikationen als Coach sowie als Heilpraktikerin für Psychotherapie. Seit 2013 ist sie als ehrenamtliche Hospitzhelferin und Initiatorin des Förderkreises „Was wirklich zählt im Leben- für mehr Mitmenschlichkeit und Toleranz in der Gesellschaft“ aktiv. (www.was-wirklich-zaehlt-im-Leben.jimdo.com

Hedda Rühle studierte nach umfangreichen Erfahrungen als Krankenschwester in der Psychiatrie, Onkologie, Chirurgie und Intensivmedizin Psychologie und arbeitete anschließend lange Jahre als Dozentin für die Fächer Psychopathologie, Psychologie und Psychotherapie. Seit 1995 betreibt sie eine Praxis in Charlottenbug und ist immer wieder in der Therapeutenfortbildung tätig. http://www.praxisruehle.de

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Für  Therapeuten:

SUDIJUMI bietet Fortbildungsworkshops für Gesundheitsförderndes Kreatives Schreiben. Wir vermitteln ein breites Methodenspektrum zur Förderung von Resilienz und Selbstwirksamkeit, das auf unterschiedlichen Störungen und Bedürfnisse zugeschnitten werden kann. Infos auf Nachfrage telefonisch oder gerne im persönlichen Gespräch während der Lesung!

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Resonanz und Anziehung

Was für ein Zufall – am Flughafen in L.A. bin ich kurz vor Abflug dem Berliner, aus dem Saarland stammenden, oscar-nominierten Set Designer Bernhard Henrich mit Frau Marita begegnet.

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Es war spannend, Hintergrundgeschichten zur Oscar-Verleihung im Februar zu hören. Während Marita als Absolventin des Masterstudiengangs Biografisches und Kreatives Schreiben eher schreibt, erzählt Bernhard. Mit Worten und Bildern. Er hat als langjähriger renommierter Filmausstatter genügend Stoff, um die Begegnungen mit den ganz Großen des Films als Teil seiner Arbeit bodenständig zu erzählen. Oder auch zu schweigen, auszuweichen, wenn der Interviewer zu neugierig nachfragt…

Seine Oscar-Nominierung und die entsprechende Presseresonanz ist eine exzellente Chance, endlich  auf Produktdesign made in Germany hinzuweisen; der Bereich „Ausstattung Film“ ist hier unterrepräsentiert und war medial bislang kaum beachtet. Bernhard setzt sich für die Ausbildung ein und wird sicher dazu beitragen, dass die Gleise zukunftsweisend gestellt werden.

Begegnungen – sind das immer nur Zufälle?

Ich habe mich total gefreut, zum Abschluss meiner denkwürdigen Reise in die USA den beiden zu begegnen. Ein wirkliches Highlight. Ein bisschen hatte ich es mir auch gewünscht, mehr zu erfahren, seit ich von Bernhards Nominierung erfahren hatte. Aber wieso lässt der Zufall mir diese Begegnung und auch andere einfach so zukommen? Auch wenn es Euch Lesern vielleicht amerikanisiert und zu euphorisch erscheint, lasst mich erzählen:

Auf dem Campanile der Universität Berkeley, wo ich mich über das Schreibzentrum informiert habe, lernte ich völlig unvermutet auf diesem Turm den Autor José F.A. Oliver und seinen Übersetzer Jon Cho-Polizzi kennen; schon vor der Reise hatte ich ein Gefühl, dass mir spannende Begegnungen bevorstünden; die kolossal interessante und engagierte Gastfamilie meiner Tochter, geschätzte und geliebte Cousine in San Francisco, Maria Brandl und Professor Ron Amundson, und nun auch noch der Autor, der am 14.4 im LCB Berlin zu Gast sein wird. Ich wußte von Anfang an, das wird eine besondere Reise – und was bei mir als Gedanke so klar war, bestätigte sich.

Gesetz der Anziehung

Wirkt hier auf sonderbare Weise das „Gesetz der Anziehung (englisch: law of attraction)“ – oder ist es einfach Zufall, wenn mir bei Wohlbefinden und Gefühl der inneren Kraft Menschen begegnen, die auch bei sich sind, viel Energie in ihre Arbeit stecken und Erfolge feiern?

Das Resonanzgesetz – oder Gesetz der Resonanz – besagt, dass Gleiches Gleiches anzieht. Besteht eine Analogie zwischen Innen- und Außenwelt, überträgt sich die Gedanken- und Gefühlswelt einer Person auf ihre äußeren Lebensbedingungen? Ganz allgemein, nicht nur bezogen auf Begegnungen?

Resilienz und Resonanz

In unseren Sudijumi-Weiterbildungen versuchen wir die Resilienz zu stärken, die innere Widerstandskraft. Mit dem Ziel, dass Affirmationen, Visionen und kreativ geschriebene Texte ihre eigene Kraft als Vorstellung entwickeln und Auswirkungen auf die Realität haben. Viele Klienten bestätigen, dass sie voller Energie aus unseren Kursen gehen und sich manche Vorhaben dann wie von selbst in der Realität umsetzen lassen. Darüber freuen wir uns, weil das EIN Resultat unserer Arbeit ist. Aus der Resilienz folgt also die Resonanz… und umgekehrt.

Wunscherfüllung ohne bewusstes Wünschen

Aber wenn man gar nicht bewusst daran arbeitet, dass sich Wünsche erfüllen, sondern einfach auf eine Reise geht und dann unerwartetet Beglückendes erlebt, was ist das dann? Auch Auswirkung einer inneren Einstellung, innerer Bilder? Oder einfach nur Zufall?

Sicher ist für mich und uns als Sudijumi, dass eine positive Lebenseinstellung dazu beiträgt, zu mehr innerem Reichtum und privatem Glück zu kommen. Weit über reine Begegnungen hinaus. Und so bin ich heute froh und dankbar, auch mal Nutznießerin meiner eigenen Arbeit und Einstellung zu sein. Ich muss es aufschreiben, denn Dankbarkeit für die kleinen und großen Dinge des Lebens machen sich schreibend noch stärker fest, als wenn man nur am Abend ein kurzes Dankesgebet spricht.

Liebe Leserinnen und Leser, denkt heute doch einmal nach, was Euch einfach so zugefallen ist, ohne dass Ihr es erwartet habt. Und schreibt es auf!

Eure gut gelaunte

Sudi

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