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Operngenuss – und was danach kommen kann, wenn Du schreibst

deutsche-oper-berlinDeutsche Oper Berlin vor der Aufführung

Normalerweise gehe ich in die Oper, weil ich ein Bad in Gefühlen nehmen will.  Ja: Mich von Musik und Zusammenspiel der Elemente in eine andere Welt tragen lassen. Zudem eine psychologisch interessante Inszenierung erleben und Bilder mitnehmen, die mich berühren. All das kann eine Musiktheater-produktion bieten. Früher – lange her! – habe ich bei Regisseuren wie Jean-Pierre-Ponnelle und Götz Friedrich hospitiert und bin reichlich belohnt worden mit diesen entrückten musikalisch-inszenierten Momenten, die wie ein Geschenk sind.  Einen Moment lang ist alles perfekt. Musik, Licht, Idee, Schauspiel-Sänger, alles paßt. Die Sinne sind elektrisiert und die Begeisterung darüber gibt mir Schwung für die Woche.

Gestern habe ich mir La Rondine an der Deutschen Oper Berlin angeschaut. Es war kurzweilig, aber leider konnte ich einer mich begleitenden wenig opern-affinen Freundin nicht klar machen, was mir den gelegentlichen Kick gibt. Der Funke sprang nicht über, sosehr ich dem ehemaligen Startenor Villazon als Regisseur auch Erfolg wünsche. Trotzdem keine verschwendete Zeit, denn ich konnte überlegen, was mich an dem Thema ‚auf Liebe verzichten‘ so anzupfte. Mit einem Male dachte ich an eine lang vergangene Liebesgeschichte, die aus dem Strom meines Unbewußten hochschwappte. Sie hatte aber überhaupt nichts mit dem Thema zu tun, das in der Oper von Puccini kitschig und  unglaubwürdig dargeboten wird: Kurtisane Magda läßt sich zu einer großen Liebe verführen, verzichtet dann aber wieder darauf, als es ernst wird und er sie heiraten will. Ich drehte und wendete es, aber immer wieder stand mir nur dieser Mann vor Augen, um den ich damals so gerungen hatte und den Bezug zur Oper konnte ich bei allem Nachdenken nicht herstellen. Ich hatte doch nicht auf ihn verzichtet, nein, … So gab ich auf, dachte mir, na, das ist halt, weil gerade Leipziger Buchmesse ist und er als Edelfeder da vermutlich durch die Hallen schreitet…

Schreibbuch

Dass bewußte Gedanken nicht genügen und es manchmal des Schreibens bedarf, das zeigte mir dann das Papier, auf dem heute früh die Lösung stand. Ich hatte mich beim reinen Nachdenken darüber mit der Protagonistin versucht zu identifizieren. Aber das Bild, das in mir schwang, war die Figur des Mannes. Ein Liebender, der ohne Arg und in voller Begeisterung sich in diese Liebe stürzt. Und meint, sie hielte auf ewig, weil sein Gefühl so stark ist. So war ich auch. Es hat mich gerührt,  schreibend noch einmal auf mich als junge, arglose und begeisterungsfähige Frau zu blicken.

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Neue Wege: Schreibend finden, was erfüllt

Eine Workshopreihe von Susanne Diehm mit Inspirationen von Deepak Chopra

Worum geht es im Leben? Wie lebst Du einen gelingenden Alltag? Welche Rolle spielen Nahrung und Bewegung darin? Oft kompensieren wir das, was wir nicht haben, indem wir essen. Aber wonach hungern wir wirklich? Die Antwort des indischen Arztes und mehrfachen Bestsellerautors Deepak Chopra ist: Strebe nach Erfüllung! Dafür musst Du zu einem ruhigen Zustand des Bewusstseins finden, die emotionale, geistige oder seelische Leere füllen. Spüren, was vor sich geht und Entscheidungen in einem Zustand ruhiger Wachheit treffen. Grundvoraussetzungen, um den Hunger in Dir zu stillen und zu einem gelingenden Leben zu gelangen. 

Zu spirituell?

Keine Sorge, in unserem Workshop setzen wir diese Handlungsmaxime praktisch um: Wir schreiben Miniaturtexte darüber, über Erfahrungen, Einstellungen und Haltungen dem Essen und dem Leben gegenüber. Dann wechseln wir die Perspektive, um zu einem in der Praxis gelingenden Alltag zu finden. Vielleicht auch, um uns gesündere Gewohnheiten Essen und Bewegung betreffend anzugewöhnen.

Warum schreiben wir und reden nicht?

Weil kein Gespräch der Welt so viel bewirkt wie ein Text, den ich selbst geschrieben habe. Behaupte ich. Und bin in guter Gesellschaft:  Viele künstlerische Therapieansätze gehen davon aus, dass Du selbst Dir ein guter Begleiter und Beraer sein kannst. Und die Verantwortung für Deine Gesundheit und Dein Leben übernimmst sowieso nur Du ganz allein. Schreibend findest Du dank dem Zugang zu Deinen unbewußten Kräften Deine Ressourcen und Lösungen für Probleme, die Dir nur redend vielleicht gar nicht einfallen würden; über den angeleiteten Perspektivwechsel findest Du zu einem neuen Blick auf Dich und Deine Situation.

Warum in der Gruppe schreiben?

Schreibpädagogisch angeleitete ‚Literarische Gesellschaft‘ animiert und inspiriert. Denn nach dem Schreiben wird gelesen und nach den Lesen geredet. Immer wieder sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer überrascht, wie vielfältig die Texte sind, die in der Gruppe entstehen. Das ist anregend und inspirierend. Und: Man fühlt sich nicht allein. Bekommt Tipps und Anerkennung mit auf den Weg.

Nimmt man damit ab? Mit der ‚Erfüllungsdiät‘?

Das kann ich Dir nicht garantieren. Aber Du wirst nach und nach bewusster sein, wann und was Du isst. Es ist ein Experiment, bei dem Du nur gewinnen kannst. Ich mache auch mit. Versichern kann ich, dass Du schreibend übst, mit Dir selbst in den Kontakt zu kommen und normalerweise wird in den Gruppen viel gelacht und sich gefreut.

Wann schreiben wir?

Ich biete diesen zweieinhalbstündigen Workshop von Januar- März jeden Sonntag von 17.00 – 19.30 Uhr an. Wer unbedingt unter der Woche abends lieber 1,5 Stunden haben möchte oder gar an einem Einzelcoaching teilnehmen, der oder die schreibe mir bitte an s.diehm@schreiberlebnis.de Fragen beantworte ich gerne schriftlich oder telefonisch. Kosten: 35 Euro pro Workshop. Veranstaltungsort: Kreativ- und Druckwerktstatt in der Elßholzstraße direkt am Kleistpark, Berlin Schöneberg

Freu mich auf Euch und unser gemeinsames Experiment!

Eure Susanne Diehm

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Ein Interview

Gestern hat Cordula Meyer-Josten mich interviewt. Sie hat früher beim Radio gearbeitet und sattelt gerade den Masterstudiengang Biografisches und Kreatives Schreiben auf. Ich wollte mich vorbereiten und hab hier die Fragen und Antworten aufgeschrieben, von denen ich dachte, dass sie kommen würden. Das Interview war dann aber ganz anders – viel interessanter als meine Vorbereitung! Da wir darauf aber noch eine Weile warten müssen, weil es erst zusammengeschnitten wird, hier meine Fragen und Antworten…

Sie haben als ‚Sudijumi‘ über Pfingsten im Ritzlerhof, dem ersten Selfness-Hotel Tirols, einen BodyMindART-Workshop gehalten. Sudijumi, das sind Sie, Susanne Diehm, mit Ihre Kollegin Jutta Michaud. Selfness ist ein Begriff, den der Zukunftsforscher Matthias Horx geprägt hat – er soll Wellness ablösen oder zumindest ergänzen. Er bedeutet, dass Urlauber während der Ferien Dinge lernen, die ihnen im Alltag dann helfen, das Leben leichter zu nehmen. Was ist BodyMindART?

Das können Sie wörtlich übersetzen. Eine Kombination von Body = Körper, Mind = Geist, ART = Kunst. Wir arbeiten mit all diesen Elementen: Bewegung, Entspannung, Schreiben, Malen und Sinnlichem Gestalten. Unser Angebot wirkt beflügelnd und gleichzeitig entspannend. Die Zeit verfliegt, oft sind die Teilnehmer erstaunt, dass die 90 Minuten schon um sind. Vor allen Dingen erleben wir immer wieder, dass während des Kurses viel gelacht wird und sich diese gewisse Leichtigkeit einstellt, die man hat, wenn man glücklich ist. Das belebt, und nach dieser ‚Reise zum Ich‘ kann man den Alltag wieder viel besser bewältigen. Ich gehe auch gern in die Sauna oder zum Schwimmen, genieße mal eine Massage oder Fußreflexzonenbehandlung, wenn ich Zeit und Geld übrig habe, aber Wellness reicht mir persönlich nicht. Für mein Wohlbefinden brauche ich auch etwas, das meine Seele streichelt.

Das heißt dann ‚Selfness‘?

Selfness geht in die Richtung, BodyMindART ist Seele streicheln – so kommt es mir vor, wenn ich mit Schreiben oder Kunst ganz nah an mir selbst bin, für einen Augenblick im Flow und dann wieder in einem bewussten Zustand, ganz gelassen. Das ist das Gefühl einer mentalen Agilität, ähnlich, wie sie sich nach der Meditation einstellt, und doch anders. Als ob man sich seiner Schaffenskraft vergewissert hätte, im Himmel war und jetzt wieder geerdet ist. Man sagt, dass Meditation die ‚Fluid Intelligence‘ erhöhe. Diese ‚flüssige Intelligenz‘ trägt dazu bei, komplexe Probleme lösen zu können. Ich bin überzeugt, dass Schreiben und im Schreibflow sein auch dazu führt, die gedankliche Leistung und Wendigkeit zu erhöhen. Vor allem fördert es das Selbstbewusstsein. Können wir das nicht alle brauchen?

Mit Sicherheit… besonders Frauen neigen ja dazu, sich nicht genügend wertzuschätzen. Wie bauen Sie das ins Programm ein?

Wir versuchen, unser Programm abwechslungsreich zu gestalten, und natürlich auf die Gruppe zuzuschneiden. Bei kleinen Übungen, die den Teilnehmerinnen leicht fallen und ihre Schaffenskraft kitzeln, kommt das Selbstbewusstsein von ganz alleine. Auch in diesem Sinne wird ‚der Rücken gestärkt‘, wie wir es in der Ausschreibung genannt haben. In Erwartung unserer Teilnehmer haben Jutta und ich immer wieder auch selbst Spaß daran, Konzepte für Gruppen zusammenzustellen. So hatte ich auf dem Ritzlerhof richtig Freude an einer Collage, die wir zum Thema ‚Frauenträume‘ geschnitten und geklebt haben. Wir versuchen uns an einem immer wieder überraschenden situativen Mix aus Elementen der Schreib-, Kunst- und Bibliotherapie. Praktisch heißt das: Wir geben unseren Workshopteilnehmern Aufgaben und Impulse, stellen Fragen, die sie schreibend, malend, mit Ton oder anderen Materialien ‚beantworten‘. Hintergrund sind Resilienz-, Glücks- und Kreativitätsforschung sowie Erkenntnisse der Schreibdidaktik. Wir werden von Mal zu Mal besser, weil auch unsere Erfahrungen mit Menschen aller Länder dazukommen, die lernen, ihrer Schaffenskraft vertrauen, und das beflügelt dann auch uns.

Was bedeutet: ‚Wir werden immer ‚besser‘?

Wir bilden uns ein, zu erkennen, was Menschen brauchen. Der Erfolg gibt uns recht. Mehr und mehr vertrauen wir dabei unserer Intuition. Sudijumi hat Abschlüsse als M.A. Biografisches und Kreatives Schreiben und Zertifikate in Kunst- und Kreativitäts- als auch Lerntherapie. Darüber hinaus sind wir geübt, zu spüren, wie wir helfen können. Andere sagen dazu: ‚Ich wende die Tools meines Handwerkskoffers an‘, aber das klingt mir viel zu technokratisch. Mittlerweile traue ich mich, zu sagen, dass ich intuitiv arbeite.

Haben Ihre anderen Tätigkeiten auch mit den Workshops zu tun? Was machen Sie sonst noch?

Sie werden lachen, aber aus unseren Kursen entspringen jede Menge Autoren. Oft sind es Menschen, die früher in einer bestimmten Lebensphase schon einmal gern geschrieben haben und jetzt diese Leidenschaft neu entdecken. Wir geben ihnen Zunder, und dann lodert das Feuer :-). Kein Einzelfall, dass sich ein Workshopteilnehmer danach tatsächlich daran macht, sein Buch zu schreiben. Wir haben als Autorenteam – oder einzeln – insgesamt selbst mittlerweile acht Bücher herausgebracht und in vielseitiger Zusammenarbeit als Schreibcoaches ‚Geburtshilfe‘ bei den Werken anderer Autoren geleistet. So helfen wir gerne, wenn aus einem Workshopteilnehmer dann ein Schriftsteller wird – ob von einem Sachbuch, einem Roman oder auch Kurzgeschichten. Fantasy und Thriller haben wir auch begleitet, nur einen Lyrik-Autor hatten wir noch nicht! Kann ja vielleicht noch werden!

Gibt es auch andere Aufgaben?

Manchmal wollen Workshopteilnehmer im Anschluss andere Themen im Einzelcoaching besprechen, um auch beruflich voranzukommen. Ob sie dann mit ‚Sudi‘ oder ‚Jumi‘ zusammenarbeiten, bleibt der persönlichen Chemie überlassen. Und wen wir besonders mögen, der kriegt uns auch zu zweit 🙂

 

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‚BodymindArt‘ – Das Krafttraining für Rücken und Seele

Wollen Sie Pfingsten in unterhaltsamer Geselleschaft verbringen und anregende Anregungen für Ihren Alltag mitnehmen?

Noch 2 Plätze frei bei unserem Workshop BodymindART im Selfness-Hotel- Ritzlerhof

im Ötztal in Österreich, unweit von Innsbruck

Spontan und Lust auf Neues? Melden Sie sich schnell an, wir freuen uns auf Sie!

 

BodymindArt – Das Krafttraining für Rücken und Seele

von Sudijumi, Susanne Diehm und Jutta Michaud

sudijumi.wordpress.com

 

Wir arbeiten mit Bewegung, Schreiben, Malen und Sinnlichem Gestalten – unser Angebot wirkt beflügelnd dank unserem immer wieder überraschenden situativen Mix aus Elementen der Schreib- Kunst- und Bibliotherapie. Hintergrund sind Resilienz- Glücks- und Kreativitätsforschung sowie Erkenntnisse der Schreibdidaktik. Natürlich fließen auch unsere Erfahrungen mit Menschen aller Länder ein, die endlich ihrer Schaffenskraft vertrauen! Sudijumi hat Abschlüsse als M.A. Biografisches und Kreatives Schreiben und Zertifikate in Kunst- und Kreativitäts- als auch Lerntherapie. Wir haben als Autorenteam -oder einzeln- insgesamt acht Bücher herausgebracht und in vielseitiger Zusammenarbeit als Schreibcoaches ‚Geburtshilfe‘ bei den Werken anderer Autoren geleistet.

 

Themen:     

Zeit und Glück

Fantasie und Schaffenskraft

Lebenserfahrungen und Perspektivwechsel

 

Motto des Tages:

Freitag:

‚Alles was stark macht‘ – Kreatives Kennen lernen

 

Samstag:

‚Alles was stark macht‘ – endlich Zeit für mich haben und nutzen

‚Alles was stark macht‘ – endlich mir Gutes tun und entspannt sein

‚Alles was stark macht‘ – Literarische Geselligkeit

 

Sonntag:

‚Alles was stark macht‘ – endlich in Fluss geraten und  Schaffenskraft spüren

‚Alles was stark macht‘ – endlich mit allen Sinnen erleben

‚Alles was stark macht‘ – Literarische Geselligkeit

 

Montag:

‚Alles was stark macht‘ – endlich mal böse sein, es sich vom Leibe  schreiben – aber auch wertschätzen

‚Alles was stark macht‘ – endlich mit Leichtigkeit verwandeln

‚Alles was stark macht‘ – Literarische Geselligkeit

 

Hotel Ritzlerhof · Ritzlerhof 1 · A-6432 Sautens · Tel.: +43 5252 6268 0 · Fax:  +43 5252 6268 57 http://www.ritzlerhof.at/de/selfness/seminarangebote.html
info@ritzlerhof.at  · http://www.ritzlerhof.at

 

Pfingsten: 06. – 09. Juni 2014

Unter Anleitung von Schreib-, Kreativitäts- und Entspannungs-Therapeutinnen Susanne Diehm & Jutta Michaud

Die Seele baumeln lassen und gleichzeitig Rücken und Bauchmuskeln stärken? Mentale Kräfte tanken durch spielerische Beschäftigung beider Gehirnhälften? Wie geht denn das? Mit unserer frisch entwickelten Kombination aus Kreativ- und Entspannungstechniken plus Pilates, dem Erfolgstraining für flache Bäuche und starke Rücken. Ganz ohne Leistungsdruck oder Vorkenntnisse finden Sie mit BodymindArt beschwingt zu Ihren kreativen Ressourcen.

Diese Pauschale beinhaltet folgende Inklusivleistungen:
• reichhaltiges Frühstücksbuffet mit regionalen Produkten
• Mittagssnack oder Jause von 15.00 bis 17.00 Uhr – mal süss, mal salzig
• 5-Gänge-Wahlmenü mit Salatbuffet am Abend, zubereitet mit regionalen und internationalen Spezialitäten
• Ritzlerhoftascherl mit Saunatücher, Badeschlapfen und flauschigem Bademantel für die Dauer Ihres Aufenthalts
• Ritzlerhof-Pflegelinie der Firma Alpienne auf Ihrem Zimmer
• Nutzung des Wellnessbereiches mit Panoramahallenbad, Bio-Sauna, Finnsauna, Dampfbad, Infrarotkabine, Erlebnisduschen, Wellness-Bar und großzügigem Ruhebereich
• Fitnessraum
• kostenloses WLAN im gesamten Hotel
• kostenloses Transfer von/zu Ötztal Bahnhof
• Außenanlage von 18.000 qm, umgeben von 50.000 qm purer Natur

Preis in der gewünschten Zimmer-Kategorie sehr gerne auf Anfrage!

Das von Susanne Diehm und Jutta Michaud entwickelte Krafttraining BodymindArt für Rücken und Seele stärkt die mentalen Kräfte sowie die Rumpfmuskulatur. Die Beschäftigung beider Gehirnhälften macht kreativ und bei Entspannungsübungen finden die Teilnehmer ihre Mitte. Das BodymindArt-Seminar ist vom 06. bis 09. Juni 2014 buchbar und kostet ab 569 Euro pro Person
inklusive drei Übernachtungen im Doppelzimmer und Vollpension.

Sollten Sie noch Fragen oder Wünsche zu dieser Pauschale haben, helfen wir Ihnen sehr gerne telefonisch unter der Nummer

+43 5252 6268 0 weiter.

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Die innere Mitte wieder finden – Body Mind Lates

Bild

Das Jardín Tecina auf der Insel La Gomera ist bekannt als paradiesischer Rückzugsort inmitten eines tropischen Gartens. In das 4-Sterne-Ressort ziehen sich gerne auch prominente Gäste zurück, um aufzutanken. Als Aktivurlaub für die inneren Kraftzentren haben wir im Herbst 2013 (von Freitag, 27. September – Samstag, 5. Oktober 2013 für deutsch- und englischsprachige Gäste)  erstmals eine besondere Form des ‚Krafttrainings für Rücken und Seele‘ angeboten.

Body Mind Lates, das wir  Schreib- und Kreativitätstherapeutinnen Susanne Diehm und Jutta Michaud konzipierten und gemeinsam auf die Insel exportierten, wurde von unseren Gästen sehr gut angenommen und  positiv bewertet. Sowohl der sportliche als auch der kreative Aspekt fand viel Anklang. Body Mind Lates, diese Mischung aus Sport und Entspannung, Kreativem Schreiben und Malen, ergänzt das Angebot des Hotels auf das Beste und passt ideal an den spirituellen Kraftort La Gomera – denn hier wirkt die Magie des Ortes auf die Kreativität. Wer dort kreativ schreibt, der wird nicht nur beflügelt, sondern findet auch eine besondere Form der Entspannung.

Bodymindlates Berlin und La Gomera 054
Die nächste Kreativ- und Entspannungswoche von Jutta Michaud und mir wird im Hotel Jardín Tecina auf La Gomera voraussichtlich Anfang Februar 2014 stattfinden. Weitere Informationen über die Hotelleitung.

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Autorin mit Schreib- / Kunst- und Kreativitäts-Therapeutischer Ausbildung

IEK_Susanne

Textberatung oder Schreibcoaching?

Ich begleite andere Autoren beim Schreiben. Seitdem meine Klienten wissen, dass ich neben dem Masterstudium zum Biografischen und Kreativen Schreiben  eine schreibtherapeutische Ausbildung absolviert habe, stellen sie mir andere Fragen als zuvor. Die Gespräche über Bücher und über das Schreiben haben sich verändert. Eine sehr persönliche Ebene ist dazu gekommen. Obwohl ich schon immer recht empathisch begleitet habe, wird mir jetzt noch mehr abverlangt. Ganz abgesehen vom Fachwissen muss ich sauber trennen, auf welcher Ebene wir uns bewegen und wie wir das Tandem Klient/Berater und Buchprojekt voranbringen.

Es wäre unlauter, an dieser Stelle ‚echte‘ Beispiele zu bringen, denn natürlich biete ich meinen Klienten den Schutzraum der Vertraulichkeit. Aber eine Frage taucht immer wieder auf:  Warum  schreibe ich und warum ist es mir so eine Herzensangelegenheit, gerade dieses Buch zu publizieren? Oft sind es eben nicht die nahe liegenden Gründe, warum sich ein Autor einem bestimmten Thema widmet.

Der Klient entscheidet!

Manchmal macht es Autoren die Sache leichter, wenn sie sich selbst ‚auf die Spur‘ kommen. Das kann den Druck raus nehmen, den der Autor verspürt.

So hatte ich zum Beispiel eine 35-jährige Frau in der Beratung, die sich mit dem Schreiben enorm anstrengte und nicht richtig zu ihrer Schreibstimme fand. Mit schreibtherapeutischen Impulsen trat dann die Erkenntnis zutage: Ein verstorbener Freund hatte immer vorgehabt, erst ein Sachbuch und dann einen Roman zu schreiben – den Roman konnte er leider nie beenden. Sie aber hatte das Thema für sich aufgenommen und schrieb nun stellvertretend. Da sie unbewusst aber immer seinen Ansprüchen zu genügen suchte, fand sie nicht heraus, welche Tonalität ihre eigene war. Als wir das herausbekommen hatten, dauerte es nicht mehr lange und sie schrieb quicklebendige, leicht erotische Kurzgeschichten für Frauen – das Thema ‚anspruchsvolle Literatur‘  hob sie sich für später auf.

Was das Tandem Coachee und Coach beglückt

Natürlich kläre ich mit meinen Klienten, ob wir an der Oberfläche bleiben wollen oder nicht. Für mich ist es einfacher, wenn wir ’nur arbeitstechnisch‘ Buchthemen abarbeiten und auf der Sachebene bleiben. Themen und Fragestellungen rund um die Buch-Produktion gibt es genug. Ständig muss im Prozess etwas entschieden werden.

Beglückender aber ist es, dem Klienten zu helfen, Persönliches zu entdecken und ihn dabei voran zu bringen. Die Hauptarbeit muss er allerdings selbst leisten: Ich gebe nur Impulse, künftig auch kunst- und kreativtäts-therapeutische, denn meine Ausbildung beim IEK Berlin habe ich bis auf wenige Module abgeschlossen. Obwohl mir Kunst und Musik-Theater seit meiner Teenagerzeit enorm viel Kraft gegeben haben, konnte ich erst über diese Ausbildung wieder zu dieser Ressource finden. So helfen die Kunst und das Einlassen darauf auch dem Coach.

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Wie – und mit wem – Sie besser schreiben

Wie sie besser schreibenWolf Schneider – brilliant!

Ich schätze Wolf Schneider. Der Journalist, Sachbuchautor und Sprachkritiker ist ein Könner. Mich persönlich begleitet er seit den 80ern, als mir mein Vater Schneiders Buch ‚Deutsch für Profis’ schenkte. Es passte zum Aufbaustudiengang Öffentlichkeitsarbeit, den ich damals an der FU Berlin besuchte, ein Studiengang für angehende PR-Experten, die alle schreiben lernen mussten. ‚Deutsch fürs Leben – was die Schule zu lehren vergaß’ – habe ich auch in meinem Regal gefunden. Meine Ausgabe ist von 1994, aber das Buch hat bei Amazon immer noch einen guten Verkaufsrang. Das spricht dafür, dass das Thema ‚Schreiben’ bei uns in Deutschland  nach wie vor auf Interesse stößt. Nur – wo lernt man das Schreiben?

Es geht darum, „wie Sie besser schreiben“

Für die Ausgabe der Wochenzeitschrift „Die Zeit“ vom 10. Mai kündigte der Verlag eine Beilage an: „Wie Sie besser schreiben“, eine Deutsch-Stilkunde in 20 Lektionen“. Habe ich mir gleich geholt. Finde es großartig, dass dem Thema Schreiben in „Die Zeit“ Raum gegeben wird.  Nötig bei uns in Deutschland, denn das Schreibkönnen verfällt. Ein Handwerk, das geübt werden muss, für das der Rahmenplan des Deutschunterrichts zu wenig Zeit lässt.

An den Schulen und Universitäten ist es längst noch nicht gang und gäbe, dass es überall ‚Creative Writing’ – AGs gibt, das Zusatzangebot für Schüler, das ihnen in allen Fächern hilft. Die angelsächsischen Länder sind uns da weit voraus. Dort gibt es an fast jedem College Creative Writing Kurse.

Schreibzentren an Universitäten bilden sich bei uns in Deutschland erst  nach und nach.

Die Schreibzentrumsleiterin Franziska Liebetanz von der Viadrina-Universität Frankfurt/Oder habe ich in meinem ersten Sachbuch zum Schreiben  interviewt. An der Europa-Uni gibt es ein vorbildliches Schreibzentrum.

Schule des Schreibens und der Innovation – im Unternehmen

Unternehmen sind noch sehr zurückhaltend und haben den Bedarf an professionellen Schreibkursen weitgehend noch nicht erkannt. Dabei könnten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren, wenn sie eine ‚Schule des Schreibens’ im Unternehmen hätten.

Die Methoden und Techniken des Kreativen Schreibens bieten nicht nur Formulierungshilfe, sondern zeigen Wege in die Kreativität generell. Überall wird nach ‚Innovation’ gerufen,  gefordert werden innovative Ideen, jeden Monat sollen neue produziert werden – aber die kreativen Techniken des Schreibens werden längst noch nicht so oft eingesetzt und abgerufen, wie es sein könnte. Wundert mich – aber ich bin ja nicht (mehr) verantwortlich für die Entwicklung der Unternehmenskultur.

Schreibberatung – bei mir!

Gerne hätte ich eines der Seminare von Wolf Schneider besucht. Vielleicht das im November in Berlin. Aber, oh Graus, fast 2000 Euro für das zweitägige Seminar. Es ist ja auch Wolf Schneider. Wenn es mal nicht so prominent und im Einzelgespräch sein soll: Für ein Zehntel des Preises, 200 Euro,  biete ich eine 3-stündige Einzelberatung an. Ein Schnupperpreis für alle, die individuell ihre Schreibe verbessern wollen. Mit denen ich an einem wichtigen Text arbeite: Einer Rede, einem Kundenbrief oder einem Buchexposé. Oder denen ich helfe, überhaupt ins Schreiben zu kommen. Oder, schreibend zu denken…

Bei mir schreiben Sie dann direkt den Text, der kraftvoll ist und wirkt. Den sie sofort an Ihren Lesern testen  können. Der nach Ihnen klingt, weil er von Ihnen kommt. Mit mir entwickeln Sie Ihre Schreibstimme.

Na, wie wär’s? Fragen Sie an, ich bringe Sie ins Schreiben.

Mit herzlichem Gruß,

Ihre Susanne Diehm

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