Monatsarchiv: Februar 2018

Poesie und Musik – Tango

Emoción – the sounds of Tango!ngo!

24.02.2018 um 20.00 Uhr
Apostel-Paulus-Kirche, Akazienstrasse/ Ecke Grunewaldstrasse, 10823 Berlin-Schöneberg

Schon seit ich als Jugendliche einen argentinischen Geigenlehrer hatte, interessiere ich mich für Tango. Nie oder fast nie getanzt, aber immer gern gehört. Nicht nur um der Melancholie zu frönen, im Weltschmerz zu versinken, sondern um Kraft aus der Musik und den darin erzählten Geschichten zu schöpfen. Libertango von Astor Piazzolla  macht mich wach, weckt meine Sinne und erinnert an nie endgültig gestillte Sehnsüchte.  So bin ich sehr gespannt, wie am Samstag in der Apostel-Paulus-Kirche der Tango klingen wird. „Es geht um ein multimediales Erlebnis mit maßgeschneiderten künstlerischen Videoprojektionen, gelegentlich aufgelockert durch ein Gedicht.“ So rezensiert die Süddeutsche Zeitung am 25. Juni 2017
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/gilching-gluehend-und-lichterloh- 1.3560260

Bin sehr gespannt auf die Kombination von Bildern, Worten und Musik und gehe davon aus, dass die Versprechen der Ankündigung in der Apostel-Paulus-Kirche beglückend eingelöst werden.

Hier geht es zum Konzertveranstalter und den Karten

http://www.arton.de/concerts/Emocion_2018-02-24_Berlin

Wer sich vorab einhören mag:

http://emociontango.com/

„Emoción entfacht das Feuer, das in jedem Herzen flackert.“

Ich freue mich auf den Abend und bin gespannt, ob der Funke überspringt.

SuDi

 

 

 

 

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Memoirs of Wellbeing

Die Grenze zwischen Gesundheit und Krankheit aufbrechen, „Wohlbefinden“ und „Erfülltes Leben“ nicht davon abhängig machen, ob man in einem unbeeinträchtigten Körper lebt: Darum geht es in Tanja Reiffenraths Doktorarbeit, die in der Reihe ‚KörperKulturen“ als Buch erschienen ist. Hier eine deutsche Rezension von Philipp Schmerheim:

http://literaturkritik.de/reiffenrath-memoirs-of-well-being-von-der-krankheit-zum-wohlbefinden,22891.html

Die Autorin hat Behinderungs- und Krankheitserzählungen untersucht für den sie den Begriff der „memoirs of well-being“ gefunden hat. Ein Memoir ist eine autobiographische Geschichte, die strukturiert und überarbeitet wird, damit sie anderen -vielleicht ebenfalls von Krankheit betroffenen- Lesern eine Botschaft mit auf den Weg gibt, die für alle gelten kann. Memoir of Wellbeing – dabei geht es bei Tanja Reiffenrath nicht nur um Heilung und das Streben danach, sondern um Wohlbefinden und Glück auch in einem Körper, der nicht perfekt funktioniert. Literarische Fallstudien, zum Beispiel Siri Hustvedts 2010 erschienenes Sachbuch The Shaking Woman or The History of my Nerves, in dem die Schriftstellerin ihre sonderbaren Zitteranfälle beschreibt, darüber nachdenkt und schließlich annimmt als Teil ihres Lebens, runden den theoretischen Teil ab.

Schöne Beispiele, die auch  unsere Arbeit bei Sudijumi  unterstützen, Wir begleiten u.a. beim Schreiben von Memoirs.

Susanne Diehm

 

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