Zum Welt-Eierstockkrebs-Tag heute

Auch wenn der Begriff „Welt-Eierstockkrebs-Tag“ ein wenig schwer gängig ist, – sei’s drum: Seine Relevanz bezieht er aus der Bedrohung für uns Frauen.

Etwa 8.000 Frauen erhalten in Deutschland jedes Jahr die Diagnose Eierstockkrebs- eine heimtückische Krankheit, die oft zu spät erkannt wird.  An der Charité Berlin gibt es seit einigen Jahren eine Initiative dazu. Die Info-Veranstaltung findet dieses Jahr am Sonntag, den 14. Mai von 10 bis 14 Uhr im Auditorium Friedrichstraße, Quartier 110,  Friedrichstraße 180, 10117 Berlin statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, danach ab 14 Uhr gibt es die Möglichkeit zum Mitlaufen und Mitsingen: hier klicken für mehr Infos!

Die Informationsveranstaltung will Frauen dazu ermutigen, bereits frühzeitig den Arzt aufzusuchen, sobald mögliche erste Symptome wahrgenommen werden. Denn je eher die Erkrankung erkannt wird, desto größer sind die Aussichten auf Heilung. Um betroffene Frauen und deren Angehörige im Umgang mit der Diagnose zu unterstützen, hat Professor Sehouli neben vielen anderen Maßnahmen gemeinsam mit Sudijumi eine Schreibseminarreihe an der Charité ins Leben gerufen. In verschiedenen Studien wurde nachgewiesen, dass Therapeutisches Schreiben den Heilungsprozess unterstützen kann – wir bieten Ihnen Gesundheitsförderndes Kreatives Schreiben, das die Blockade der Diagnose lösen kann und auf dem Weg zu kreativen Bewältigungsstrategien unterstützt.

Wir als Sudijumi unterstützen den Informationstag und haben einen Stand zum Kreativen Schreiben vor Ort im Auditorium Friedrichstraße aufgebaut. Bitte sprechen Sie uns an, wir informieren Sie gerne über die Schreibworkshopreihe und auch Einzelcoaching in unserem Schreibsalon Anna Blume.

Am Donnerstag, 1. Juni sind interessierte Frauen und ihre Angehörigen herzlich eingeladen, das erste Schreibseminar zu besuchen – mehr Infos s. hier, bitte melden Sie sich an, das Seminar wird finanziert von der Stiftung Eierstockkrebs, für Sie ist es kostenfrei:

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Herzliche Grüße vom Team Sudijumi

 

 

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Bibliodiversität

Es gibt nicht nur Bibliotherapie, sondern auch Bibliodiversität: Wer kulturelle Vielfalt und einen lebendigen Literaturbetrieb fördern will, hat durch den Kauf seiner Bücher die Möglichkeit dazu. Wer mehr dazu wissen mag, dem sei der Beitrag von Novelero empfohlen, der das Manifest für unabhängiges Publizieren von Susan Hawthorne vorstellt. http://novelero.de/susan-hawthorne-bibliodiversitaet/

Auf dass die Publikumsverlage nicht nur nach großen Auflagen schielen, sondern konsequent  auch mal ein Wagnis eingehen … das wünscht sich so manch ein  Autor  zum 1. Mai.

Ansonsten sind wir mit nicht massengerechten Themen zum Abwandern in die Indieszene gezwungen – oder müssen uns den Gesetzen des Marktes fügen und den Verlagen Inhalte vorschlagen, die mindestens 10.000 verkaufte Bücher erwarten lassen.

Erstaunlich, dass es noch nicht mehr Strategien im Buchmarkt gibt, die drohende Leser-Verknappung mit innovativen Methoden anzugehen; mir scheint, da verschläft die Branche gerade eine Chance.  Das kann aber nicht das Interesse von uns Autoren sein, daher bin ich dankbar für jede Initiative, die Verlagen neue Wege zeigt, z.B. wie in dem Artikel von Michaela Philipzen im Buchreport.

Viel Spaß beim Lesen und einen schönen 1. Mai!

Eure SuDi

 

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Der Rausch der Sätze

„Gebannt auf Papier ist die Ekstase erträglich“ … schöne Sätze von ‚orangeblau’… Lyrik hilft Kompliziertes zu verdichten, lest es zu heute Nacht und schreibt, wenn alles zu viel wird Eure eigenen Sätze… das erleichtert nicht nur, sondern führt zu Erkenntnis!  Eure Sudi

ORANGEBLAU

Es gibt schlechteres als Sätze

die explodieren im Kopf

die einen betrinken sich

mit Alkohol, die anderen mit Wörtern

der Rausch der Sätze ist

nicht immer frei von Nebenwirkungen

gebannt auf Papier ist

die Ekstase erträglich,

der frische Wind weht

um die Nase, die Wörter

schreien aus dem Mund

die Sucht ist groß

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Leid lindern – mit Schreiben entlasten und Themen klären

Wenn Angehörige von einer schlimmen Diagnose eines Familienmitglieds erfahren und während der Krankheit begleiten und pflegen, dann ist das nicht einfach. Welche seelischen Lasten sie tragen, wo es Hilfe gibt und wie  Schreiben entlasten und klären kann, beschreibt unser Blogbeitrag bei Relias Learning. Bitte dort auf der Seite weiterlesen!

 

 

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Merkwürdig, dieses Schreiben

In „Selbstversunkenheit“, dem Blog von Franziska Schramm, finde ich immer wieder schöne Gedanken zum Schreiben – mir gefallen die Metaphern, mit denen sie hier spielt und beschreibt, wie ihre Texte zu ihr kommen… Viel Spaß beim Lesen und überlegen, wie das bei Euch so ist? Sudi mit herzlichem Gruß

Schreibt!

Ich staune gerade darüber, auf welch merkwürdige Weisen meine Texte zu mir kommen. Jedes Mal ist es wieder anders. Jedes Mal fühlt es sich anders an.

Es gibt Texte, die treffen mich wie eine Seifenblase, zerplatzen auf meiner Haut und kleben an mir, bis ich sie aufgeschrieben habe.

Es gibt Texte, die kommen zu mir wie Eichhörnchen, ganz schnell und leicht, hier, meine Liebe, eine Nuss für dich!

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Wie Märchen Menschen mit Demenz helfen

… und wie wir auch Kreatives Schreiben einsetzen können, habe ich in diesem Blogbeitrag beschrieben:

https://www.reliaslearning.de/blog/bei-demenz-märchen-einsetzen-im-pflegealltag-ein-instrument-zum-umgang-mit-herausfordernden-patienten

Herzliche Grüße,

Eure Sudi

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Ein Buch mit Aha-Effekt: „Es lohnt sich einen Stift zu haben. Schreiben in der systemischen Therapie und Beratung“, von Carmen C. Unterholzer

Hier ist meiner Teamkollegin Jutt Michaud nicht nur eine differenzierte Rezension gelungen, sondern sie spricht offen aus, was uns hier in Deutschland fehlt und worin andere Länder uns weit voraus sind… Viel Spaß beim Lesen wünscht SuDi

Jutta Michaud

Heute habe ich einen Buchtipp für alle, die Lust haben, ihre Nase über die Ostertage mal wieder in ein wissenschaftliches Buch zu stecken. Dieses hat mich begeistert! Es ist erhellend und inspirierend für alle, die sich beruflich mit der therapeutischeren Wirkung von Schreibinterventionen befassen.

Carmen Unterholzer liefert in ihrem jüngst im Carl-Auer-Verlag erschienen Buch weit mehr, als der Titel vermuten lässt: Eine umfassende und großartig strukturierte Übersicht zur Nutzung von Schreibinterventionen im therapeutischen Feld. Wenn auch systemische Ansätze im Mittelpunkt stehen, werden sie auf der Basis eines erweiterten Spektrums diskutiert. Die Autorin gewährt Einblicke in die eigene Arbeit und zeigt auf, wo besonders in Deutschland noch einiges an Wirkungsforschung zu leisten sein wird.

Stiefkind der deutschen Wissenschaft

Zum Thema Schreibtherapie wurde in Deutschland bislang viel zu wenig systematisch geforscht und publiziert. Unsere europäischen Nachbarn, Skandinavien und die USA sind uns diesbezüglich gleich mehrere Nasenlängen voraus. Nicht nur, wenn es um…

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