Aus der Sprachlosigkeit mit der Seelensprache


Seelensprache, was ist das? Ausdruck von Verbundenheit zwischen zwei Menschen, auch ohne Worte? Angelika U. Reutter ist Psychologin und seit 25 Jahren als Therapeutin in eigener Praxis in der Schweiz tätig. Sie ist Begründerin der Psycho- Energie-Therapie. In ihrem Buch „Wenn die Worte fehlen“. erschienen beim Scorpio-Verlag, spricht sie von der Kraft der Seelensprache. Das Buch ist auch für Angehörige von an Demenz Erkrankten gedacht. In einem ABC der Seelensprache gibt Angelika Reutter praktische Anregungen, untermalt von beispielhaften Geschichten, und stellt sieben grundlegende Übungen vor. Im A-Z beschreibt sie Begriffe wie Achtsamkeit, Begegnung, Gelassenheit, Mut und Nähe, Poesie und Vertrauen; Wahrhaftigkeit und Würde. Die Autorin hat auf der Suche nach der „Seele in den Worten“ diejenigen berücksichtigt, die eine stärkende und tröstende Wirkung entfalten. Es geht um tiefe Begegnung im Fluss des Lebens – auch am Ufer der Sprachlosigkeit.

Erinnern eigener Sprachlosigkeit
Zunächst hatte ich Schwierigkeiten mit diesem Buch. Erst als ich mein Herz öffnete und bereit war, Neues zu erfahren und Vergangenes zu erinnern, konnte ich hinter der Sprache liegende Seelen-Themen ausmachen. Denn mit einem Male erinnerte ich, wie ich in einem bestimmten Alter selbst sprachlos gewesen war, weil ich das Gefühl hatte, dass ich mich über Worte allein nicht mitteilen könne. Dass sie nicht genügen, dass sie nicht beschreiben, wie ich mich wirklich fühle, dass dahinter noch etwas ist; es war wie ein Sehnen, eine Sehnsucht, verstanden zu werden, ohne Worte zu verwenden. Mir fehlte das fühlende Hinhören eines Gegenübers, bei dem meine Seele mit einer anderen in Resonanz hätte kommen können. Daraufhin, nach dieser Erinnerung, konnte ich dem Buch und seiner Intention besser folgen.

„Die Erfindung des Lebens“
Der Schriftsteller Hanns-Josef Ortheil war die ersten Jahre seines Lebens stumm. In seinem autobiographischen Roman „Die Erfindung des Lebens“ erzählt er davon, was ihm geholfen hat, die Worte wieder zu finden. In der Familie bleibt die Mutter nach einem Umfall sprachlos –das schwere Schicksal wirkt nach, blockiert. Aber der Vater behält die Zuversicht. Er führt den Jungen in die Natur und beginnt ihn eine präzise Wahrnehmung zu lehren. Erst zeichnerisch, über die Kunst, und dann wirft die Musik Licht ins Dunkel.

Aus der Sprachlosigkeit zurück ins Leben
Ich überlege mir, ob in meinem Leben eine Analogie zu finden sei: wir hatten auch einen Schicksalsschlag erlebt als Familie. Und die Wolke der Depression lag über der Familie seit dem Tod des geliebten jüngsten Sohnes. Also es gibt viele Situationen, in denen Menschen ihre Sprache verlieren, sich darin nicht mehr wohl und aufgehoben führen, weil ihnen Worte fehlen und nichts angemessen scheint. Und auch ich habe über den Zufluchtsort Natur/Wald meine Sprache wieder gefunden. indem ich mir Geschichten ausdachte und Freunde, die mich verstanden haben. und dann über die Musik, die so viel ausdrückte, was ich nicht sagen könnte. Aus dieser Erfahrung heraus ist mir das ABC der Seelenworte eine Notwendigkeit. Mir ist bewusst, was Menschen nach krisenhaften Ereignissen in ihrem Leben brauchen, und dass es lange dauern kann, bis sie vollumfänglich ihre Sprache wieder finden. Das ABC der Seelenworte ist eine gute Basis, aber es lassen sich noch mehr Begriffe finden, die uns in Kontakt bleiben lassen mit anderen Menschen, denen der Zugang zu Worten entglitten ist. Die Autorin Angelika U. Reutter freut sich, wenn ihr ABC um passende Worte ergänzt wird. Hier sieben grundlegende Übungen:
http://www.angelikareutter.ch/pdf/Sieben_grundlegende_Ubungen.pdf

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Schreiben – komplex und einfach zugleich

Eine wunderbare Erklärung, warum das Schreiben Zeit benötigt, haben die beiden Schreibberaterinnen Nadja Buoyardane und Franziska Nauck hier abgegeben:

https://www.business-schreibkurse.de/warum-dauert-schreiben-so-lange/

Die beiden Business-Coaches, die in Unternehmen für eine gute Schreibkultur sorgen, haben die komplexen Vorgänge in unserem Gehirn dargestellt, die uns beim Schreiben begleiten. Lesenswert!

Weil die Sache so komplex ist, braucht es Profis, um sie wieder leicht zu machen: Mit Leichtigkeit ins Schreiben bringen braucht einen didaktischen Hintergrund und ein Gegenüber, das energetisch mithilft, die Konzentration zuhalten und zu ermutigen, zu spüren, wenn etwas Ungesagtes im Raum ist.

Aus diesem Grund beginnt die Arbeit des Schreibtherapeuten schon dabei, wenn er oder sie das Programm für Schreibgruppe oder Einzelstunde konzipiert; in Kenntnis der Klienten auf sie zugeschnitten, funktioniert der Prozess beim Schreiben dann in Leichtigkeit. Für meine Schreibkurse an der Charité (mit an Krebs erkrankten Frauen und Mitarbeitern als Burnout-Prävention) und die Schreibtour an Universitätskliniken in Deutschland www.schreibtour.info bereite ich oft lange vor; ich will das assoziative Feld gut eröffnen, in dem wir uns bewegen; ich will gesundheitsfördernd wirken; ich will, dass alle etwas davon haben – meine Patientinnen, die an Krebs erkrankt sind, aber auch ich – ich möchte mit einem guten Gefühl nach Hause gehen.

Von daher brauchen Vor- und Nachbereitung einer 2-stündigen Schreibsession 4-5 Stunden, denn im Anschluss gibt es oft auch Fragen, in welche Richtung jetzt weitergearbeitet werden könnte; und auch so banale Dinge wie Bildimpulse besorgen und den Raum inspirierend herzurichten benötigt Zeit.

Diese Zeit wird -so erzählen mir es meine im Gesundheitsfördernden oder Kunsttherapeutischen Schreiben ausgebildeten Schreibdidaktiker- oft nicht angemessen honoriert. Allein die Anwesenheitszeit zu bezahlen genügt nicht, die Vorbereitung gehört zur Anzahl der geleisteten Stunden. Damit die Schreibtherapie in Deutschland bessere Akzeptanz und Rückhalt erhält, dafür gibt es auch in der Europäischen Künstlergilde für Medizin und Kultur eukmk.eu ein Forum. Gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen Prof. Jalid Sehouli, Dr. Adak Pirmorady, Dr. Nike Spinnler und Katrin Laville setze ich mich ein, Deutschlands Haltung dem Schreiben gegenüber mit mehr Achtung und Achtsamkeit zu versehen. Ganzheitliche Medizin ist der Anspruch, und da gehört das Schreiben als uraltes Instrument der Selbsterkenntnis und Entwicklung einfach mit dazu. Und damit es leicht fällt und Sie gar nicht spüren, wie Ihr Gehirn sich im Hintergrund anstrengt, dafür gibt es akademisch (z.B an der ASH Berlin https://www.ash-berlin.eu/studium/studiengaenge/master-biografisches-und-kreatives-schreiben/profil/ ) ausgebildete und praktisch bei mir vervollkommnete 🙂 Schreibdidaktiker. https://sdiehm.wordpress.com/schreibweiterbildung/

Herzliche Grüße,

Susanne Diehm

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Matthias Brandt bei Hope@9

In der letzten Veranstaltung in dieser Saison war Matthias Brandt am Samstag bei Daniel Hope zu Gast. Der renommierte Schauspieler, Hörbuchsprecher und Autor war im ausverkauften Werner-Otto-Saal des Berliner Konzerthauses erschienen, um im Veranstaltungsformat Hope@9 mit Stargeiger und Moderator Daniel Hope zu sprechen.

Die nachdenkliche Seite des Schauspielers zeigten schon die Fotos, die vor der Veranstaltung an beiden Seiten des Raums ineinander geblendet wurden. Darauf wirkt er ruhig, überlegt, introvertiert und doch zugewandt. Wie immer bei den Hope@9-Veranstaltungen führte zunächst Jacques Ammon mit einigen Klavierstücken den Salon und seine Besucher in die atmosphärische Einstimmung.  

„Er hat die vielen Preise verdient“

Meine Freunde kamen voller Erwartung mit in die Veranstaltung: „Matthias Brandt kann alles spielen, den Bösen, den Guten, auch den Liebhaber nimmt man ihm ab. Er hat die vielen Preise verdient!“ Zunächst spielt Daniel Hope  ein emotionalisierendes Violinstück von Tschaikowski zur Einstimmung. Viel Applaus, die Zuhörer sind aufgewärmt. Als der Schauspieler eintritt, ist der erste Eindruck: Matthias Brandt scheint ein sehr sympathischer, angenehm zurückhaltender Mann zu sein. Wenn er von sich sagt, der erste Schritt auf die Bühne koste ihn immer etwas Überwindung, dann glaube ich das, auch wenn man es ihm bei seinen Theaterauftritten nicht ansieht.

Was ist „echt“ und „wahr“?

Auch dafür ist so ein Salonabend da: Herausfinden, was man nicht sieht, wie vertraut die TV-Figuren von Matthias Brandt auch sein mögen. Es ist eine parasoziale Vertrautheit, gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit: Mit seinen uns so bekannt erscheinenden  Rollen schlüpft er in die deutschen Haushalte, wir meinen ihn zu kennen – aber er, der seine Rollen so wahrhaftig erarbeitet, kennt uns nicht. Vermutlich nicht einmal die junge Frau, mit der wir später ins Gespräch kommen: Sie ist ein echter Fan, hat innerhalb von 10 Jahren zwei Dutzend Theaterabende und Lesungen mit dem Schauspieler besucht und wird es nicht müde, zu seinen Auftritten zu reisen.

Was „echt“ ist und was schauspielerische Leistung, auch darum geht es in den Fragen, die Daniel Hope stellt; „Hast Du viel Wut in Dir?“ fragt er den Schauspieler nach einem Filmausschnitt, in dem der Protagonist, gespielt von Matthias Brandt, in seiner Filmrolle als Kommissar ausflippt einer augenscheinlich unfähigen Assistentin gegenüber, der er deutlich zeigt, wie wenig sie versteht; Matthias Brandt schmunzelt: „Echt ist nur das Adrenalin“, so sagt er: „Daran scheitern manche – das geht nicht weg, wenn die Kamera aus geschaltet wird. Wohin nach der Vorstellung mit dem, was man in der Rolle aufgerufen hat?“ Und nach einem Augenblick des Nachdenkens: „Ich trage alles in mir, was ich brauche, um meinen Job gut zu machen.“

Mit Worten Musik machen

Um Worte geht es, und um Musik; mit Worten könnte man auch Musik machen – paraphrasieren. Das sei dann vielleicht „Timing“, nicht Musikalität,  aber es sei ein musikalischer Vorgang, Sprache zu vermitteln.

 Anstatt uns zu verraten, welche Musik er hört, was vielleicht sein Vater oder seine Brüder gehört haben, erzählt er uns, dass er zur Einstimmung vor dem Auftritt eigens gewählte Musik höre, um sich emotional einzustimmen. Texte, die er spricht, schreibe er oft mit der Hand, weil das zu Langsamkeit beitrage;  man lese sie sonst viel zu schnell.

Musik habe eine Dimension, die Worte nicht ausdrücken könnten: daher beneideten viele Schauspieler Musiker darum. Musik sei auch für ihn so wichtig, sie ist „bedingungslos für mich da“. .

Ausgrenzung – damals wie heute

Oft treten bei Hope@9 die Gäste im Laufe des Abends dann selbst in musikalischer Form auf, singen (Dr. Eckart von Hirschhausen) oder greifen zur Violine (Sebastian Koch).  Matthias Brandt wollte lieber von sich zeigen, was er gut und quasi musikalisch kann, nämlich das Lesen. Eine Geschichte aus der Geschichtensammlung Raumpatrouille vorstellen; die Geschichte von Ansgar, dem Jungen, der zu Hause verprügelt wird und von seinen Schulkameraden gehänselt und misshandelt. Von der seltsamen Beziehung die der Ich-Erzähler mit Ansgar hat. „Wer einmal Ausgrenzung erlebt habe, insbesondere als Nachkomme eines Ausgebürgerten, der fühlt immer wieder mal etwas von dem Gefühl,  ausgeschlossen zu werden; das bleibt und setzt sich fest. Gute Gründe, sich immer wieder damit zu befassen und eine Art von Umgang damit zu finden, indem wir uns dem immer wieder stellen“, so meinte Matthias Brandt. Diese Anspielung bezog sich auf seinen Vater Willy Brandt, der vom nationalsozialistischen Deutschland 1938 ausgebürgert wurde und zunächst norwegischer Staatsbürger war; auf die Bedeutung der Erinnerung hatte auch Daniel Hope hingewiesen, als er einen Filmauschnitt aus Babylon Berlin zeigte. Dort spielt Matthias Brandt August Benda, den Chef der „Politischen Polizei“, einen pflichtbewussten Regierungsrat mit jüdischen Wurzeln, der tragisch endet.

Zwischen den Zeilen

Immer wieder gab es Momente in der Interviewsituation der beiden Männer auf der Salonbühne, in denen man das Gefühl hatte, hier steht etwas zwischen den Zeilen;  aber was das sein könne, das muss der Zuhörer selbst herausfinden. Das darf da so stehen bleiben, ist nicht die die Aufgabe des Interviewenden, an der Stelle, wo der Schauspieler so deutlich die Grenze zieht, nachzufordern. Gerade diese etwas offenen Situationen machten das Interview spannend und ließen den Schauspieler Matthias Brandt weiterhin geheimnisvoll erscheinen.

Mut für die Fremde

Daniel Hope antwortete auf Matthias Brandt Geschichte von Ansgar mit einem Lied von Kurt Weill, das dieser geschrieben hatte, als er nach Amerika emigrierte. Septembersong, so heißt es. Ursprünglich ein Stück für Klavier, aber Daniel Hope wollte es, so sagte er, schon immer mal für die Violine umarbeiten. Herausgefordert vom Wort des Fremdseins, antwortete er mit dieser Musik, die den Lebensmut Kurt Weills zeigt, der sich zurechtfinden musste in der Fremde.

Nach der Saison ist vor der Saison

Es ist ein Kennzeichen von Hope@9, immer einen Nachwuchskünstler am Abend zu präsentieren. Entdeckung des Abends war die Nachwuchskünstlerin Aliya Vodovozova, die aus Russland stammt. Mit der Querflöte trug sie ein Tschaikowsky-Stück aus Eugen Onegin vor; es war wie ein Tanz, wie nach all den Worten Musik und Bewegung verschmolzen. Ein sehr gelungener Abend. Wir freuen uns, dass dieses wunderbare Format aus Wort und Musik Hope@9 weitergeführt wird. Das neue Buch von Matthias Brandt heißt „Blackbird“ und erscheint am 22.8.2019.

https://www.konzerthaus.de/de/programm/hope9pm-musik-und-talk/4883

Susanne Diehm

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Daniel Hope & Matthias Brandt

Ich freue mich auf morgen Abend: 21 Uhr, zur blauen Stunde, wird Daniel Hope im Berliner Konzerthaus Matthias Brandt interviewen. Und mit ihm musizieren?

Matthias Brandt ist einer der bekanntesten deutschen Schauspieler. Er hat einer Vielzahl von Hörbüchern mit seiner Stimme Leben verliehen. Für seine Leistungen ist er vielfach ausgezeichnet worden. Als Autor debütierte Matthias Brandt 2016 mit seinem hochgelobten Erzählband »Raumpatrouille«. Ein Roman, „Blackbird“, wird im August 2019 folgen. Aus der Ankündigung des Buchs: „Zwischen diesen beiden Polen, der Möglichkeit des Todes und der Möglichkeit der Liebe, spitzen sich die Ereignisse immer weiter zu, geraten außer Kontrolle und stellen Motte (den Protagonisten) vor unbekannte, schmerzhafte Herausforderungen.“ Klingt nach intensiver Zeit, die man mit diesem Buch verbringen kann… Bin gespannt auf das Gespräch der Beiden und werde an dieser Stelle berichten.

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Gesundheitsförderndes Kreatives Schreiben: Selbsterfahrung und Fortbildung

Fortbildung GKS für Therapeuten, Psychologen, Pädagogen und Menschen in ähnlichen Berufsfeldern

im Schreibcoaching-Salon in Berlin Schöneberg oder
im Schreibraum Mommsenstraße, Berlin-Charlottenburg

Wir bilden Multiplikatoren aus!

Seit wir mit unseren Schreibangeboten an der Charité, der Schreibtour der Stiftung Eierstockkrebs und unser Buch „Mit Schreiben zu neuer Lebenskraft“ das Gesundheitsfördernde Kreative Schreiben (GKS) einer größeren Öffentlichkeit zugänglich machen konnten, wächst die Nachfrage an unserer Methode auch außerhalb Berlins.

Um mehr Termine anbieten zu können und gleichzeitig   auch unsere individuellen Schwerpunkte im Tagesgeschäft besser entwickeln zu können, bieten wir unsere Fortbildungen ab Sommer 2019 getrennt voneinander an.

Die inhaltliche Basis bleibt, denn GKS wurde von uns im Team entwickelt und als Marke „GKS by SUDIJUMI“ registriert. An den Inhalten der Module GKS I, II, und III ändert sich nichts. Wir orientieren uns weiterhin an den Standards der Deutschen Gesellschaft für Poesie- und Bibliotherapie. Auch auf unsere jeweiligen Fachbibliotheken haben Sie während der Ausbildung nach wie vor Zugriff.

Die nächsten Termine:

GKS I: Grundlagen des Gesundheitsfördernden Kreativen Schreibens

5- 7. Juli 2019 im Schreibsalon Schöneberg mit Susanne Diehm

23.- 25. August 2019 im Schreibraum Mommsenstraße mit Jutta Michaud

Kurszeiten: Jeweils Fr: 14.00-18.00 Uhr, Sa: 14.00-18.00 Uhr, So 11.00-15.00 Uhr,
zusätzlich Zeit zum Selbststudium

GKS II: Gesundheitsförderndes Kreatives Schreiben II plus Selbstmarketing

6.- 8. September 2019 im Schreibsalon Schöneberg mit Susanne Diehm

20.-22. September 2019 im Schreibraum Mommsenstraße mit Jutta Michaud

Kurszeiten:
Jeweils Fr: 14.00-18.00 Uhr, Sa: 14.00-18.00 Uhr, So 11.00-15.00 Uhr,
zusätzlich Zeit zum Selbststudium

GKS III: Kreativitätsinfusion

Dieser Kurs findet erst wieder im Frühjahr 2020 statt.

Für Einzelpersonen oder Teams (z.B. von REHA-Einrichtungen, Patienten-Bibliotheken oder Unternehmen) bieten wir individuelle Termine an.

Kursinhalte und Kosten

Einsteiger-Zertifikatkurs GKS I: Gesundheitsförderndes Kreatives Schreiben
In diesem 12-stündigen Kurs lernen Sie in einer kleinen Gruppe von maximal sechs TeilnehmerInnen die Grundlagen von GKS by Sudijumi kennen und füllen Ihren Methodenkoffer mit Übungen, die Sie an diesem Wochenende selbst ausprobieren.
Am dritten Tag konzipieren sie eine komplette Übungseinheit mit sechs Übungseinheiten à 90 Minuten, die anschließend im Plenum besprochen wird.

GKS  II und Selbstmarketing – so läuft das mit den Schreibangeboten!
Erweiterung des Übungs-Repertoires aus dem Gesundheitsfördernden Kreativen Schreiben plus Selbstmarketing: Wir unterstützen Sie beim Erstellen Ihrer Signature Story, Texten für die Website, bieten Erfahrungsaustausch und eventuelle Hilfen zur Anpassung in Sachen Zielgruppenansprache, vermitteln die Arbeit mit speziellen Materialien. Auch hier legen wir bewusst Wert auf eine Gruppe, damit wir intensiv auf individuelle Bedürfnisse eingehen können.

Absolventen, die GKS I  und GKS II belegt haben, dürfen mit dem Prädikat „GKS by SUDIJUMI“ werben.

GKS III Kreativitätsinfusion
Dieser Kurs ist für Teilnehmer geeignet, die einen oder beide Vorgängerkurse gebucht haben und noch mehr spezielle Übungen aus dem GKS kennenlernen möchten. Zugelassen sind aber auch andere Teilnehmer*Innen, die ihren persönlichen Weg in die Kreativität mit schreib- und kunsttherapeutischen Impulsen finden wollen. Besonders an diesem Kurs ist, dass wir gemeinsam Übungsmaterial für Ihre Kurse kreieren: laminierte Personen- oder Motivkarten, Collagen und Ideen für Schreibspiele. Einzelcoachings oder spezielle Team-Angebote sind auch bei diesem Kurs möglich.

Kosten pro Kurs:  890€ inkl. USt.
Die Kurse sind einzeln oder als Gesamtpaket buchbar.

Wer sich für alle Kurse entscheidet oder für GKS I und GKS II plus 8 Stunden Einzelcoaching, oder Mitglied bei der Gesellschaft für Schreibdidaktik ist, spart: Das Gesamtpaket kostet dann 2150€ inkl. USt.

Unser Buch gibt es kostenfrei dazu. Wer Einblick in unsere Arbeit gewinnen will: Der rbb hat einen Beitrag gemacht und im Gesundheitsmagazin Praxis gezeigt: https://mediathek.rbb-online.de/tv/rbb-PRAXIS/Schreiben-gegen-Krebs/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=6331656&documentId=61104918

Für unsere Fortbildung können Sie einen Prämiengutschein beantragen. Sie zahlen 50% weniger Seminargebühren, max. übernimmt der Staat pro Jahr 500 Euro. Das Bundesprogramm Bildungsprämie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds gefördert.

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Literatur und Kunst als Therapie

Vor einem Jahr erst hat der Literaturwettbewerb der Stiftung Eierstockkrebs stattgefunden – wir waren dabei! In der Jury und mit einem Vortrag zum Gesundheitsfördernden Kreativen Schreiben. Ein schönes Ergebnis aus dem Literaturwettbewerb wird am 12. Mai präsentiert werden. „Bauchgefühle“ – so heißt das Buch, in das die preisgekrönten Texte aufgenommen wurden.

In diesem Jahr 2019 veranstaltete die Stiftung Eierstockkrebs einen Kunstwettbewerb, und die Gewinner werden am Sonntag beim Welteierstockkrebstag ermittelt bzw. erhalten ihre Preise. Viele Informationen über die heimtückische Krankheit, viele Aktionen, die den Lebensmut stärken und Solidarität mit den betroffenen Frauen bieten. Ein Event, das mit einem Kunstereignis gekrönt wird…

Veranstaltungsort

Humboldt-Universität Berlin
Hauptgebäude | Senatssaal
Unter den Linden 6 | 10099 Berlin

Eintritt frei

Eine Initiative der Deutschen Stiftung Eierstockkrebs
Anmeldungen gerne vorab an:
info@stiftungeierstockkrebs.de
Telefon: 030/40054244

Wir sind mit einem Büchertisch dort, an dem wir auch unser aktuelles Buch „Mit Schreiben zu neuer Lebenskraft“ parat halten. Kommen Sie vorbei und verstehen, warum Kreativtherapien so wichtig für unsere Gesundheit sind.

Willkommen!

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Shteyngart bei den „Geistesblüten“ – von Berlin aus auf die USA blicken

 

 

Gestern die Entdeckung am Walter-Benjamin-Platz: „Geistesblüten“!

Wer sind die Geistesblüten am

Berliner Walter-Benjamin-Platz?

  • Ein Literatur- und Kulturmagazin
  • Eine Konzeptagentur für literarische Veranstaltungen
  • Eine kuratierte Buchhandlung mit Onlineshop – hier können Sie Ihre Bücher bestellen, die bundesweit geliefert werden

Und darüber hinaus betreiben die beiden Gründer Christian Dunker und Marc Iver einen Veranstaltungsraum, der dem bislang so steril wirkenden Platz Leben einhaucht.

Gary Shteyngart: Willkommen in Lake Success

Die Lesung  mit Autor Gary Shteyngart, Schauspieler Oliver Mommsen und Gesitesblüten-Owner Christian Dunker war „hilarious“: urkomisch, heiter, ausgelassen.

Wenngleich der Roman die Verärgerung des Autors über die Entwicklung seines Landes als Ausgangspunkt hatte, spürten die inspirierten Zuhörer im Moment der Lesung vorwiegend Menschlich-Berührendes in der Person des Hedgefond-Managers Barry, den Gary Shteyngart als Protagonisten erkoren hat, als herbe Kritik an der amerikanischen Finanzwelt.  Das Schwierige kam mit einer Leichtigkeit daher, als habe der Autor bei den  Dialogen daneben gesessen: So behauptet er, denn nicht umsonst hat sein Buch ca. vier Jahre Recherche u.a. in Greyhoundbussen im Gespräch mit „echten“ Menschen auf dem Sitz nebendran verschlungen;  aber die Kunst bestand sicherlich darin, das Wesentliche für die Fiktion herauszuarbeiten. Wunderbar gelesen von Oliver Mommsen, der sonst im Tatort den Bremer Ermittler Nils Stedefreund gibt, hervorragend übersetzt und moderiert von Christian Dunker.

Wir sind in froher Erwartung weiterer Geistesblüten! Schauen Sie dort vorbei und lassen Sie sich inspirieren.

Beste Grüße,

Susanne Diehm

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