Monatsarchiv: Dezember 2017

Schreib Dich frei für die Liebe!

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Rainer Scholz

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Susanne Diehm

Partnerbörse, Internet-Flirt und Dating-Portale sind nicht Ihr Stil ? Sie wollen gefunden werden, ohne explizit auf der Suche zu sein?

Unser Schreibseminar

„Ich schreib‘ mich frei für die Liebe!“

kann Ihre Alternative sein. In unserer Workshop-Reihe stehen Ihnen zwei Dozenten zur Verfügung, Rainer Scholz als Gastdozent im Kreativ-Zeit-Raum und Susanne Diehm.

In diesem spielerischen Workshop betrachten wir unsere PartnerInnenwahl der Vergangenheit und zeigen Ihnen neue Wege, auf denen Sie zum Wunschpartner finden können. Das Schreiben wird Sie verstehen lassen, denn Sie entdecken sich und Ihre unbewussten Anteile, wenn Sie spontane Texte schreiben und Ihren kreativen Quellen näher kommen. Im Vordergrund steht weniger das (literarische) Produkt, es geht vielmehr um den Prozess des sich Annäherns und Verstehens.

Schreibend kommen Sie sich selbst auf die Spur, entdecken bislang unbekanntes Potential und visualisieren Ihre positive Zukunft. Unsere Kurse leben vom Austausch und den Erfahrungen aller Geschlechter. Der ‚gemischte‘ Kurs findet

  • am Samstag vormittag von 10 – 12 Uhr statt: 13.1.,27.1.,17.2.,24.2., 10.3., 24.3.2018
  • der Kurs exklusiv für Frauen am Donnerstag vormittag von 10-12 Uhr:      11.1., 25.1., 15.2., 22.2., 8.3., 22.3. 2018

Kosten:        240 Euro für 6 Veranstaltungen 

Ort:              KreativZeitRaum und Schreibsalon Anna Blume,

                    Langenscheidtstr. 12, Berlin Schöneberg, Nähe Kleistpark

 Anmeldung: mail@susanne-diehm.de oder Schreiben@derscholz.com 

Susanne Diehm, M.A. Biografisches und Kreatives Schreiben sowie Kunst- und Kreativitätstherapeutin,  ist Autorin mehrerer Schreib-Ratgeber und eines Romans. Sie lehrt »Kreatives Schreiben«, begleitet andere Autoren und eröffnet in der Gesundheitsförderung mit befreienden Schreibmethoden den Menschen neue Welten.  Gerne unterstützt die Schreibtherapeutin Menschen in Veränderungssituationen, die Spaß am Flow des kreativen Selbstausdrucks haben und Klienten, die ihre Resilienz stärken wollen. Als Teil von Sudijumi ist sie auch an der Charité-Frauenklinik mit Workshops und Vorträgen gefragt.

Den Schreibsalon Anna Blume hat sie gegründet, um Lesungen, Vorträge und Schreibevents anzubieten.

Rainer Scholz, Dipl-Ing (FH) Innenarchitektur sowie GKS-Schreibtherapeut,

hat schon immer mit Kunst, Kreativität und modernen Medien gearbeitet.

Über die Ausbildung zum Schreibtherapeuten wurde sein Talent zum Coaching entdeckt. Als Mitglied im Netzwerk für Hochbegabte  Mensa Deutschland berät er hochsensitive und hochbegabte Jugendliche und Erwachsene. Er bietet darüber hinaus Einzelberatungen und Workshops für Menschen an, die, bevor sie den Überblick in ihrem Leben zu verlieren drohen, Lebenshilfe und Struktur bekommen.

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Der Tod, das Schreiben und das Leben

Meine Teamkollegin Jutta Michaud ist u.a. Expertin für das Thema Schreibjournale und Schreibwirkforschung. Heute hat sie sich einem schweren Thema gezuwandt, das sie mit Tiefe und trotzdem Leichtigkeit beschreibt: „Der Tod, das Schreiben und das Leben.“ Mit vielen Anregungen und Mut machenden Erkenntnissen. Zum Schluss noch einige Buchempfehlungen. Lesen, sagt Sudi!

Jutta Michaud

„Wollen wir wirklich mit Menschen arbeiten, die ein Kind verloren haben oder es wohlmöglich bald verlieren werden?“ fragte meine Teampartnerin Sudi mich unlängst, als eine neue Anfrage im Raum stand. Erst kürzlich hatte sie in ihrem Blogartikel Am Anfang war die Angst beschrieben, wie viel Überwindung es sie zu Beginn unserer Spezialisierung gekostet hat, sich auf die Arbeit mit Totkranken einzulassen.

Mit Menschen zu arbeiten, die ein Kind verloren haben oder im Begriff sind, ein solches Trauma zu erleben, legt gleich mehrere fette Felsbrocken auf den Berg der Urängste. Als Mütter kennen wir sie beide sehr genau, diese nur mühsam zu verdrängende Angst, den Kindern könne etwas zustoßen. Doch gerade, wenn es um unterschwellige Ängste geht, ist Schreiben eine großartige Strategie, um sich ein Stück weit zu wappnen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie unterstützend Schreiben sein kann, wenn einem Worte nicht über die Lippen kommen. Wenn Angst und Verzweiflung…

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3. Dezember 2017 · 19:03

Leben im Schreibsalon

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Was mein Schreibtisch erzählt

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„Jetzt rede ich!

Ich bin aus Holz, aber nicht hölzern… im Gegenteil. Besonders, wenn sie, diese hübschen Schreiberinnen, auf mich gelehnt und gestützt all diesen  Gefühlen Ausdruck geben… das lässt mich nicht kalt… Zum Glück bewahre ich all ihre Geheimnisse. Wer alles auf mir schreibt?

Da ist diese Gruppe junger und schöner Frauen, die in Freundschaft verbunden sind und sich im kalten Berlin an ihrer Uni zurecht finden müssen; leicht haben sie es trotz ihrer  Herkunft nicht. Aber genauso Jugendliche mit migrantischem Hintergrund, die von ihrer Flucht erzählen, wie schwer es ist, in einer Kochausbildung jeden Tag früh aufzustehen; Einzelne Frauen und Männer, die ein Buch schreiben und ab und zu einen Rat benötigen; Ratgeberliteratur, nicht so ganz meine cup of tea, aber flüssig geschrieben; wenn ich ehrlich bin: Besonders gut gefällt mir der Fantasy-Roman von Laurence! Er hat so viel Humor und versteht es sinnlich zu schreiben. Da rieche ich fast die Erde des Herbstwalds und höre das Brausen des Meeres… außerdem ist es spannend! Eine Frau, die zum Seminar für Frauen mit Krebs an der Charité geht, aber ihrer Tochter für alle Fälle mal ein Erinnerungsbuch schreibt mit vielen Briefen an das Kind; da hatte ich als Tisch es schwer, standhaft zu bleiben, und nicht mitzuweinen; aber ich glaube, sie schafft es, und wird der Tochter das Buch erst viel später  übergeben; dann sind da lustige Menschen, eine Gruppe, die ziemlich wagemutige Texte schreiben… und überhaupt finde ich es jeden Abend wieder faszinierend, wie offen und direkt hier der Austausch ist. Es sind wundervolle Texte, die ich hier hören darf. Sie bewegen mich, und wenn ich dann nachts alleine im Schreibsalon herumstehe, dann klingen sie in mir nach. Die Maserung meines Holzes hat schon kleine Risse, so nah sind mir diese wundervollen Zeilen gekommen. Gedichte mag ich besonders gern, aber die schreiben sie leider nicht so oft. Jaja, ich weiß schon, die Psychoneuroimmunologie bestätigt, dass und wie Schreibtherapie wirkt, und dass es nicht immer Gedichte sein müssen… bekomme ganz schön viele Bemerkungen mit… aber ich verrate ja niemandem etwas. Neulich wollte ein nervöser Student auf mir herumschmieren, mir Worte einritzen, aber da wurde er ganz schön ausgeschimpft. Schließlich bin ich von Bedeutung, ich trage Lasten und verstärke Freude – gebe Halt in jedweder Situation. Gar nicht nötig, sich wortwörtlich zu verewigen… liebe Grüße, ich freue mich schon auf die nächsten Besucher! Bringt mir mal ein wenig Möbelpolitur mit, all diese verschütteten Cafés und heissen Tees tun mir nicht gut… und setzt Euch in aller Ruhe hin, meine Erfahrung ist: Hier findet jede(r) die richtigen Worte… nach all den Frauen, die so unbefangen schreiben, würde ich gerne auch mal ein paar Männergeschichten hören. Traut Euch einfach, Jungs! Das tut Euch genauso gut wie den Frauen. Demnächst haben wir hier mal ein Thema auch für Euch „Schreib dich frei… für die Liebe“, so ist der Titel. Das hab ich schon lesen können. Mit einem Mann als Co-Referenten. Das hatten wir auch noch nicht! Für Singles und Paare, Männer und Frauen… Na da bin ich aber gespannt! Auf bald!“

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