Monatsarchiv: April 2015

Schreiben und Tanzen

Heute nur ein Zitat von Anne Lamott:

Don’t look at your feet to see if you are doing it right. Just dance.

Läßt sich sehr gut auf das Schreiben übertragen:

Schau Dir beim Entwurf nicht zu, wie Du schreibst, sondern schreib einfach los. Ohne Dich von Rechtschreibregeln und irritierenden Stimmen, die behaupten, dass Du das doch gar nicht kannst,  aus dem Konzept bringen zu lassen.

Deine Füße werden tanzen. Deine Hände auch. Du wirst gehalten beim Tanzen.

Ein schönes Bild, um aus diesem Gefühl heraus mit dem Schreiben zu beginnen!

SuDi

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Autobiographisches Schreiben kann dein Leben retten

„It fully breaks silence“ – im Blogbeitrag meiner geschätzten Kollegin Johanna Vedral geht es um das wichtige Thema, wann und wie wir mit unserem schützenden Rahmen umgehen sollten – ganz wichtig für alle, die ‚tiefer in sich einsteigen‘ und an Räume kommen, in denen sie bislang nicht waren… da gäb es noch viel mehr dazu zu sagen, aber ich muss jetzt in den Alltag, Menschen zum Leben retten anstiften :-). Johanna hat das Wort!

Beste Grüße, Eure SuDi

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Macht Schreiben glücklich?

Susi_dunkel

So ähnlich wie im rebloggten Beitrag unten haben meine Teamkollegin Jutta Michaud und ich das heute den Lerntherapeuten erklärt, die bei uns in Ausbildung sind. Birgit Schreiber macht es prima verständlich, wie das Schreiben uns glücklich macht. Allerdings merken wir immer wieder: Bei allem Resilienzwillen, der Bereitschaft, Krisen zügig zu überwinden und der Suche nach dem Glück im Alltag – es gibt auch Zeiten, in denen haben Trauer und Traurigkeit ihren Platz… und auch da kann ich schreiben; ohne mich zu sehr hineinzudrehen und den Kummer zu verstärken, sondern indem in ihn annehme und anerkenne… so auch heute: Es sind Texte entstanden aus denen das Glück sprudelte, Überlebensfreude nach einer schweren Geburt wurde gefeiert, dem Leben das Glück zugesprochen; aber auch der letzte glückliche Moment einer alten Dame nahe dem Tod festgehalten. So nah liegt das manchmal beieinander.
Eure SuDi

bremerschreibstudio

„Auf jeden Fall“, antwortete eine meiner sehr guten Freundinnen, Johanna Vedral, mit Nachdruck, „mich macht Schreiben auf jeden Fall glücklich“. Diese Freundin, muss man wissen, ist ein Schreibprofi. Sie schreibt Bücher, berät Schreibende, lehrt Schreiben, und entwickelt das Schreiben mit kreativen Techniken weiter. Darüber schreibt sie gerade ein Buch und ich warte schon gespannt darauf.

Wie schafft es das Schreiben, uns glücklich zu machen?, fragte ich weiter und richtete die Frage mehr an mich als an sie. Ist es die Freude über das Produkt, das entsteht? Ist es der Moment, den wir uns mit uns selbst gönnen? Einen Moment, in dem nur unsere Gedanken und Ideen wichtig sind und wir sie so wichtig nehmen, dass wir sie zu Papier oder in den Laptop bringen? Oder aber ist es die neue Perspektive, die beim Schreiben entsteht, weil Schreiben ja Denken ist und man nie weiß, wohin einen der angefangene Gedanke…

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Schreibstimme? Hallo, wo bist Du?

Geh spielen, liebe(r) Schreiblustige(r): Deinen eigenen Stil, Deine unverwechselbare Ausdrucksweise, mit der Du Leser in den Bann ziehst, wie findest Du die? Wenn Du experimentierst. Spielerisch, locker schreibend, Gedanken aufs Papier werfend, ausprobierend. Ganz bei Dir selbst bleibend, ohne nach anderen zu schielen. Lass Worte und Sätze einfach raus. Überarbeite. Guck später noch mal drüber. Mit der Zeit schälst Du heraus, was Dich ausmacht.

Eine Übung, in der Deine Stimme sich mächtig erheben wird

Schreib doch mal Deine Reaktion auf einen kulturellen Verlust. Stell Dir vor, etwas, das Du magst, wird es nicht mehr geben. Für den einen das Opernhaus, für die andere das Kindertheater oder die Rockkonzert-Arena. Oder gleich ein Fußballstadion? Was auch immer Dir wichtig ist. Es ist weg, Du bist betroffen, wütend, schüttelst mit dem Kopf, erinnerst Deine Zeit dort. Die Form? Du könntest ein Manifest schreiben, in dem Du die Verursacher beschimpfst und zum Kampf gegen weiteren Abbau ausrufst. Oder einen Dialog mit einem Freund, dem das Kulturhaus auch wichtig war. Oder einen Zeitungsbericht. Oder einen Brief an jemanden, der nicht mehr hier wohnt. Wie kommt die Emotion rüber?

Dein Stil

Lange Worte, kurze Sätze? Metaphern oder Vergleiche? Slang oder Hochsprache?

Ich glaube, vor allem Deine Haltung zur Welt und zu den Menschen macht es aus.

Beim Schreiben lernst Du mehr, als ein paar Stilmittel zu benutzen. Und eines Tages wirst Du sagen: „So bin ich. Und so klinge ich.“ Dann hast Du Deine Schreibstimme und sie Dich gefunden.

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Warum ich die Write-it-yourself-Bewegung mag

Eine ungewöhnliche Analogie: Schreiben und Fußball. Super! Selbstversunkenheit macht Laune.

Ein Kommentar

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Was mir das autobiographische Schreiben bedeutet

‚Mir gefällt dieser Text, der über das Spiel zwischen Realität und Fiktion erzählt, und deshalb stelle ich ihn meinen Leserinnen und Lesern zur Verfügung. Denkt doch mal darüber nach, inwieweit Ihr ‚das erste Mal‘ in einer Erzählung verfremden würdet? Hand auf’s Herz? Ganz nah dran oder ganz weit weg? Oder irgendwo dazwischen?‘

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Die heilsame Kraft des Schreibens

Meine Teampartnerin von Sudijumi, Jutta Michaud, hat einen schönen Artikel in „Gesundheit Aktiv“ veröffentlicht. Klick auf das Cover:

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