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Lernt Schreibberufe kennen!

Wer ein neues Spektrum an Schreibberufen kennen lernen möchte – jenseits von den bekannten Berufen wie Journalisten, Dramatikern, Schriftstellern und Werbetextern-, für den schreibe ich jetzt und auch in den kommenden Monaten immer mal wieder etwas dazu. Ein erster Überblick zu neuen Schreibberufen gleich hier!

Wer dann in die Tiefe gehen will: Soeben ist ‚Die Macht der Worte – Schreiben als Beruf‘, das gemeinsame Buch von Michael Firnkes und mir, bei mitp in der zweiten Auflage erschienen. … gerne stehe ich für Fragen zur Verfügung, denn nach 30-jähriger Tätigkeit im Schreibberuf habe ich Erfahrung in vielen dieser Gebiete.

Die Macht der Worte

Schreibberufe… in denen nicht nur geschrieben wird. Welche Berufe sind das:

Schreibpädagoge/Dozent für Kreatives Schreiben, Schreibtrainer, Schreibtherapeut, Schreibcoach, s. Berufe aus ‚Die Macht der Worte‘

Wo kann man damit arbeiten:

Schreibpädagoge/Dozent für Kreatives und Wissenschaftliches Schreiben: an der Uni, bedingt auch an Schulen, Instituten wie dem DIL, dem Deutschen Institut für Lerntherapie, Volkshochschulen, … als Schreibgruppenleiter zur Literarischen Geselligkeit fast überall, wo es einen Raum und Kundeninteresse gibt.

 Schreibtrainer:

  • in Unternehmen wie Banken, dem Theater, Behörden usw….

 Schreibtherapeut:

  • In eigener Praxis mit Klienten, die den Weg in die Kreativität finden wollen, Selbsterkenntnis erlangen oder Problemlösungen finden;
  • Autoren mit Schreibhemmnissen
  • in Projekten der Jugendarbeit wie beim ubs.e.V. (Verein für Umwelt, Bildung und Soziales),
  • in Kooperation mit Psychotherapeuten
  • in 4* Hotels, die Interesse an ‚Gesundheitsförderndem Kreativem Schreiben‘ haben

Schreibcoach/Schreibberater:

  • bei Self-Publishing-Verlagen wie e-publi sollte es zusätzlich zum Lektorenservice mittelfristig eine Möglichkeit zum Schreibcoaching geben
  • bei Unternehmen in der Internen Kommunikation als Schreibcoach von Geschäftsführern und Personalleitern, oft auch
  • bei Bereichsleitern, die intern eigene Newsletter für ihre Mitarbeiter herausgeben wollen oder Reden halten müssen
  • bei Unternehmen in der Externen Kommunikation als Schreibcoach von Marketing-Experten
  • bei Studi-Lektor.de,
  • bei privaten Klienten, die Autor werden wollen, oder andere Texte erarbeiten – vielleicht auch ihre Lebens-Abschnitts-Biografie oder ein Memoir schreiben
  • im Internet, als Ratgeber (Online-Magazin) und Kursanbieter

Wie und wo kann man eine Ausbildung machen:

Sie findet im ‚Salon Anna Blume‘ in Berlin statt: http://salonannablume.wordpress.com

Individuell zugeschnittene Ausbildung: Sie lernen, was wir können, basierend auf dem, was Sie mitbringen

Was unterscheidet sie von bisherigen Schreibberufen?

In bisherigen Schreibberufen wie Journalist, Autor, Dramaturg, Blogger, Werbetexter schrieben wenige Auserwählte; jetzt   erkennt man (wie bei den Angelsachsen schon lange), dass Schreiben zum Teil auch Handwerk ist bzw. die Funktion hat, einen direkten Draht zum Unbewussten herzustellen. Schreiben als reflexive Praxis! Daher liegt der Hauptunterschied in den Pädagogik- oder Künstlerischen Therapie-Kenntnissen, die Schreibpädagogen oder Schreibtherapeuten haben müssen.

Welche davon sind echte Berufe und welche ergänzende Dienstleistungen?

Alle diese Berufe können echte Berufe sein – evtl. Spezifizierungen/Zusatzausbildungen, z.B. von Pädagogen oder Psychologen

Kann man damit Geld verdienen? Ja. Einige unserer Kollegen sind so gut im Geschäft, dass sie Aufträge ablehnen müssen, weil sie es zeitlich nicht mehr schaffen. Andere haben es schwer in diesem recht jungen Berufsfeld – auch, weil es noch viel zu wenig Berichte und Veröffentlichungen über dieses Feld gibt.

Ich liebe meinen Beruf: Das künstlerische und pädagogische Feld des Schreib- und Lerntherapeuten. Ich arbeite mit Einzelklienten und Gruppen. Themen sind vielfältig: Von „Welchen Beruf will ich ergreifen? “ über „Wie kann ich Krisen beflügelt bewältigen?“ bis hin zu: „Wo geht die Zeit mit mir hin? Was will ich noch im Leben?“

Was haben die Klienten davon?

Das Spektrum reicht von „Wohlbefinden und Freude über Schreibübungen erzeugen“ „Im Flow sein“, “Schreiben als reflexive Praxis‘ über ‚Schreibend lernen‘ hin zu ‚Schreibend sich selbst erkennen und Probleme lösen‘ oder gar ‚Schreibend sich selbst motivieren‘ oder ‚Schreibend für die Gesundheit sorgen‘.

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Fit für den Schreibberuf?

Bald ist es so weit: Vier neue Interviews habe ich für die 2. Auflage des Schreibberufe-Fachbuchs von Michael Firnkes und mir mit dem Titel ‚Die Macht der Worte‘ geführt: Drehbuch, GKS =Gesundheitsförderndes Kreatives Schreiben, Ghostwriting sowie Storytelling/Content Marketing standen im Focus. Meine trendsichere und ermutigende Lektorin bei mitp business, unserem Verlag, hat mir Freiheit gelassen; so konnte ich Interviewpartner finden, die gut erzählen können, um was es in diesen Schreibberufen geht und welche Anforderungen diese Jobs an den Autor stellen. In all diesen Berufen muss der Autor oder die Autorin schreiben können – aber um erfolgreich zu sein, gehört noch mehr dazu. Es hat mich gefreut, dass in den Interviews immer wieder Erkenntnisse aufblitzen, wie es gehen kann; oder aber Menschen ehrlich sagen, wie schwer es sein kann, vom Schreiben über einen langen Zeitraum hinweg gut zu leben. Es ist mir wichtig, dass Menschen, die in einen Schreibberuf streben, gut beraten sind. Anscheinend gibt es Bedarf nach dieser Beratung, denn ich werde immer wieder angesprochen und nach meinen Empfehlungen befragt. Wer Interesse an Berufen wie Schreibpädagoge, Schreibtherapeut, Schreibcoach hat: Hier kenne ich mich dank meiner eigenen Ausbildung und Berufserfahrung aus. Es sind immer noch recht junge Berufe, für die man viel Leidenschaft braucht. Denn die Jobs und Aufträge in diesem Bereich fallen nicht vom Himmel, sondern man muss sie sich schaffen. Creare. Geht schon. Wäre ja auch langweilig, nur zu schreiben. Oder?

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Homöopathie erlebt – die Lust am Interview

Homöopathie_Film

In Medien und medizinischen Fachkreisen wird die Homöopathie zum Teil kontrovers diskutiert. Gegner kritisieren sie als unwissenschaftlich. Befürworter verweisen auf die Praxiserfolge, auf Studienergebnisse und die breite Zustimmung der Homöopathie in der Bevölkerung. Selten kommen in dieser Diskussion die Betroffenen  zu Wort. Deshalb haben wir für die „Medieninitiative Homöopathie“, eine Initiative mehrerer Homöopathie-Organisationen, eine Familie befragt, die auf viele Jahre Erfahrung mit der Homöopathie zurückblicken kann. Wie erlebt die Familie die Homöopathie? Gemeinsam mit der  Regisseurin Maja Classen wollte ich hinter die Kulissen blicken.  Mit einem Schreibworkshop begannen wir die Zusammenarbeit mit der Medieninititative und nun sind der erste Film und Text online gestellt. Wir hoffen, dass das Interview  interessante Einblicke in die homöopathische Arbeit bietet und  den ganzheitlichen Ansatz der Homöopathie bei der Behandlung der Patienten zeigt. Der Prozess der Zusammenarbeit mit Maja Classen und ihrem Filmteam und die Interviewarbeit mit der Familie war so spannend und berührend, dass ich wieder ‚Blut geleckt‘ habe und gerne wieder mehr Interviews  führen würde. Gesagt, getan: Zur Zeit aktualisiere ich mein Buch ‚Die Macht der Worte‘ für die Neuauflage und habe mit drei neuen Interviews zum Thema ‚Schreibberufe‘ begonnen.

Direkt zum Film hier

Zum Textinterview hier

Weblink Film- und Textinterview:
www.medieninitiative-homoeopathie.de

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Lesung erwünscht?

Im Titel „Wie Kreatives Schreiben beflügelt – auf dem Weg zum Traumjob“ stecken die Themen schon drin:

Von ‚Ist Schreiben ein Traumjob?‘ oder ‚Welche Schreibberufe gibt es?‘ über ‚Talent oder Technik?‘ bis hin zu ‚Können Schüler besser schreiben lernen?‘ oder ‚Wie arbeitet eine Fantasy-Autorin?‘ kommen viele Themen zur Sprache und die Interviewten im Buch beantworten viele Fragen.

Fragen, um die herum ich Lesungen anbiete.

Lesungen, die auf die Zielgruppe zugeschnitten sind: Schüler oder Erwachsene? Neulinge im Schreiben oder Profis? Je nach Thema kopple ich den Vortrag mit einer passenden Schreibübung. Und natürlich gibt es die Möglichkeit, viele Fragen zu stellen!

In den nächsten Tagen werde ich mir ‚Lesungs-Module‘ überlegen und hier einstellen. Wem blitzartig ein Thema einfällt, das auch andere interessieren könnte, darf es mir gerne zuwerfen!

Lesungen 2012 – für Bibliotheken und Schulen

Das Honorar orientiert sich an dem, was der Berliner Autoren-Lesefonds zahlt. Dort kann man als Berliner Schule oder Berliner Bibliothek das Honorar beantragen, sodass die Lesung die durchführende Institution nichts kostet.

Gefördert werden Veranstaltungen mit einer Mindestdauer von 45 Minuten oder Veranstaltungsreihen, bei denen Lesungen von professionellen Berliner Autorinnen und Autoren durchgeführt werden.
Hier geht es zum Projektantrag:

http://www.kulturprojekte-berlin.de/projekte/berliner-autorenlesefonds/

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