Monatsarchiv: Mai 2018

Collage Dream Writing

Ein schönes künstlerisches Interview mit der Psychologin Johanna Vedral zu ihrem neuen Buch Collage Dream Writing – bis zum 26. Mai verfügbar: Sendung hören unter folgendem Link (Timecode mit Intro)
http://oe1.ORF.at/player/20180520/513906/213723

Wer das Schreiben zu  eigenhändig gefertigten Collagen selbst erleben will, kann im September ins Schreibzentrum Berlin kommen:

https://www.schreibzentrum.berlin/veranstaltungen/collage-dream-writing-innere-orte-innere-personen-mit-soulcollage-sichtbar-machen/

Eine gute Gelegenheit, denn Johanna Vedral lebt und arbeitet in Wien und gibt Seminare u.a. im Schreibstudio Wien:
https://schreibstudio.at/dreaming/

Viel Spaß wünscht

Sudi

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Humane holistische Medizin: Gründung des Vereins „Europäische Künstlergilde für Medizin und Kultur“

Europäische Künstlergilde_Logo_aktuell_2

Ärzte wollen Menschen heilen oder ihre Krankheit lindern. Die Medizin ist technologisch weit vorangekommen in den letzten Jahrzehnten. Aber „die Sehnsucht nach menschlicher Medizin ist groß  – auch bei den Ärzten“ so Professor Jalid Sehouli , erfolgreicher Buchautor und Chefarzt Frauenklinik an der Charité, bei der Gründungsveranstaltung der „Europäischen Künstlergilde für Medizin und Kultur am 8. Mai. Dr. Adak Pirmorady, Ärztin in psychoanalytischer Ausbildung und Illustratorin unseres Buchs, hat die Initiative ergriffen und einen Kreis interessierter und engagierter Menschen, die gut vernetzt sind,  zusammengebracht. Der neu gegründete Verein will eine humane holistische Medizin. Sie sei „nur dann möglich, wenn der Behandler bereit ist, sich mit dem einzelnen Individuum ganzheitlich auseinanderzusetzen und ihm neben seinen Heilungs- und Behandlungsansätzen eine vertrauensvolle, Halt gebende Beziehung anzubieten.“ , so schreibt sie im Motivationspapier zur Gründung.

IMG-20180509-WA0005 Zum Vorstand gehören (von li nach re) die freiberufliche Designerin Katrin Laville, Vorstandsvorsitzende Dr. Adak Pirmorady, die Ärztin und angehende Psychosomatikerin Dr. Nike Spinnler – und ich. Den hochkarätig besetzten Beirat stellen wir in einem anderen Blogbeitrag vor.

Vorstellung Vorstandsmitglieder 06-05

Der Verein wird -neben vielen anderen Vorhaben-  weiter entwickeln, was Prof Sehouli an der Charité schon begonnen hat und was Patienten Halt und Orientierung gibt:  Bei Ärzten das Bewusstsein für und Wissen um gute Gesprächskultur schärfen und trainieren; Vorträge halten und Publikationen im Feld Medizin und Kultur  ermöglichen: sich für künstlerische Therapien wie z.B. das Schreiben einsetzen. Hier kommen wir, Sudijumi, mit dem Gesundheitsfördernden Kreativen Schreiben ins Spiel. Wir finden, dass das Schreiben als bewusst eingesetzte Intervention zur Genesung und psychosozialem Wohlbefinden noch zu wenig Geltung hat, aber als Fortsetzung guter Arzt-Patienten-Kommunikation und Mittel zur Selbsthilfe auch an Kliniken und in Rehas bekannter werden muss.

Prof. Dr. Heinz-Peter Schmiedebach, der die erste Professur für Medical Humanities an der Charité inne hatte, bestärkte uns, indem er in seinem Vortrag u.a. anschnitt, dass ein Teilgebiet der Medical Humanities die narrative Medizin ist. Das alles in einer Kommunikationskampagne voranzubringen, ist unsere Vision, und daher haben wir mit Freude all diese Aktivitäten unterstützt, die den Nutzen des Schreibens zeigen und die Bedeutung von Kreativität in der Medizin deutlich machen:

+ Für Patientinnen kostenlose Schreibseminare Charité_kreativ an der Frauenklinik auf Initiative von Professor  Sehouli mit Unterstützung der Stiftung Eierstockkrebs

+ Buch „Mit Schreiben zur Lebenskraft – Übungsbuch für Patientinnen mit   Krebserkrankungen, gemeinsam mit Prof Sehouli, Direktor Charité Frauenklinik und Dr. Adak Pirmorady

+ Weiterbildung: Wir bilden Therapeuten, Schreibdidaktiker und Coaches aus im Gesundheitsfördernden Kreativen Schreiben

+ Öffentlichkeitsarbeit: Wir treten bei Kongressen auf mit Workshops und Vorträgen, u.a mit dem von Wolfgang Kohlhaase angeregten Gedanken  „Hilft schreiben Leben?“

+ Wir bloggen und platzieren innovative Meinungsgegenstände in den Medien

Natürlich haben wir noch mehr vor, damit Gesundheitsförderndes Kreatives Schreiben  und andere künstlerische Therapieansätze irgendwann überall verfügbar sind und Menschen beim „lebensfrohen Langzeitüberleben“ helfen können, aber darüber erst mehr, wenn es wirklich spruchreif ist…

Zunächst einmal die Einladung zu

+ Charité informiert und kreativ BRCA-Tour mit Vortrag und Schreibcafé am 18. Juni:

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Dort beantworten wir verschiedene Fragen genauer, die hier nur anklingen, z.B.: „Was bringt Ihnen das Schreiben, was ist GKS?“

 GKS, das Gesundheitsfördernde Kreative Schreiben,  ist ein spielerischer und gleichzeitig strategischer Methoden- und Themenmix, der  Ressourcen zutage fördert und sich an den Phasen der Krankheitsbewältigung orientiert. Es hilft dabei, Krankheit nach einer bösen Diagnose konstruktiv zu verarbeiten und ist damit EIN Element, um kreativ aus der Blockade zu kommen, um das Langzeitüberleben in gutem mentalem Zustand und mit Lebensfreude zu erreichen.

 Wie funktioniert GKS?

+ Sich schreibend entlasten ist der erste Schritt (Entlastung und Entmüllen)

+Eigene Kräfte und Bewältigungsstrategien erinnern der zweite Schritt (Kraft schöpfen)

+ Im Perspektivwechsel neu auf die Situation schauen dritter Schritt  (Erkenntnis)

+ Eine erstarkte Identität bilden der vierte Schritt (Selbstbewusstsein)

und vor allem darüber funktioniert es: über die Freude am kreativen Schaffen!

Neugierig? Dann melden Sie sich an und  kommen Sie  vorbei;  Schreiben gleich mit. Denn nach dem kurzen Vortrag erfreuen wir Sie mit einem Schreibcafé, in dem Sie ausprobieren können, wie es wirkt, wenn Sie sich schreibend selbst überraschen und Ihre Erkenntnisse aus der Schatzkiste Ihres Unbewussten wie Perlen nach oben steigen…

GKS wirkt auch präventiv.

Susanne Diehm

M.A. Biographical & Creative Writing

 

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Pralle Tage im Mai

Meine Sudijumi-Teamkollegin Jutta Michaud hat hier die Themen in ihrem Blogbeitrag zusammengestellt, die uns diesen Monat neben der üblichen Arbeit auf Trab gehalten haben: Unser neues Buch, Vereinsgründung der Europäischen Künstlergilde für Medizin und Kultur, Literaturpreis der Stiftung Eierstockkrebs, Planung einer Lesereise… im Juni geht es dann weiter mit unseren Weiterbildungen für Therapeuten und Schreibdidaktiker… uff, und wann schlafen wir? So eine Kommunikationskampagne für Künstlerische Therapien im Bereich Medizin erfordert eben Einsatz, und wir hoffen, viele Menschen werden davon profitieren!

Beste Grüße, Sudi

Jutta Michaud

Ein Füllhorn an Eindrücken und Entwicklungen – so fühlte sich der Mai in diesem Jahr für mich an. Eigentlich  füllte sich das Horn schon im April mit Erscheinen unseres Übungsbuchs für Krebspatienten „Mit Schreiben zur Lebenskraft“. Immer wieder schön, so ein frisch geschlüpftes „Baby“ in den Händen zu halten!

Umschlag_Buch_Mit_Schreiben_zur_Lebenskraft_A_220218

Initiiert von Dr. Adak Pirmorady, Ärztin, angehender Psychosomatikerin und Illustratorin unseres Buches, fand am 8. Mai mit der Gründung derEuropäischen Künstlergilde für Medizin und Kultur“, die Geburtsstunde für ein richtungsweisendes Projekt statt.

Kathrin Laville, Dr.Adak Primorady, Dr.Nike Spinnler, Susanne Diehm Frauenpower im Vorstand (von links)Katrin Laville, Dr. Adak Pirmorady, Dr. Nike Spinnler und Schriftführerin Susanne Diehm

Die AkteurInnen des frisch gegründeten Vereins möchten sich für eine Zusammenführung von Medizin und Kultur einsetzen, den interdisziplinären Austausch fördern sowie sich für den verstärkten Einsatz kreativer Therapien einsetzen.

„Kreativität ist eine zwingende Basis für eine flexible sinnreiche Kommunikation, ebenso für eine Sensitivität in der zwischenmenschlichen Beziehung. Kreativität…

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Vortrag mit Sudijumi „Hilft Schreiben Leben?“ und Literaturpreisverleihung beim Berliner Welteierstockkrebstag

Ankündigung-WET 2018 Berlin.jpg

Wer zu der Veranstaltung kommen mag, ist herzlich eingeladen – bitte vorab aber mir Bescheid sagen mail@susanne-diehm.de, ich lasse Euch dann auf den Einladungsverteiler setzen. Hier auch der Ablaufplan:

https://stiftungeierstockkrebs.de/projekte/welteierstockkrebstag/

Wir freuen uns auf viele Teilnehmer, die mit uns zum Gendarmenmarkt marschieren und den Texten lauschen, die zum Literaturpreis eingereicht wurden.

Auf bald,

Sudi für Team Sudijumi

 

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Damit es nicht vorzeitig zu Ende ist

Anlässlich des Welteierstockkrebstages am 8. Mai plant die Deutsche Stiftung Eierstockkrebs neben dem am 13. Mai in Berlin stattfindenden großen Aktions- und Informationstag „Schreiben gegen Krebs“ eine weitere ungewöhnliche Aktion: Das emotional bewegende Video „Chocolate“ wird am 8. Mai viral in den sozialen Netzwerken um die Welt gehen.

Das junge Fotomodel Nancy Dietze, die Protagonistin des Films, wollte mit ihrem Kunstwerk nicht nur auf die immer noch tabuisierte Diagnose Eierstockkrebs aufmerksam machen, sondern der Welt auch zeigen, dass man trotz lebensbedrohlicher Erkrankung Leben und Lieben kann. „Nancy Dietze war für viele, sehr viele Menschen ein Vorbild wie trotz einer lebensbedrohlichen und unheilbaren Erkrankungssituation und wiederholten Krebsbehandlungen ein sinnhaftes und sinnliches Leben möglich ist“, so Prof. Sehouli, ihr behandelnder und für sie kämpfender Arzt. Eierstockkrebs ist aggressiv und wird wegen fehlender systematischer Vorsorgeuntersuchungen oft zu spät erkannt. Es muss noch mehr Geld in die Forschung investiert werden, um aufzuklären und Patientinnen leitliniengerechte Hilfe  gewähren zu können. Die Stiftung Eierstockkrebs setzt sich auf vielen Ebenen dafür ein, auch mit Kreativen Therapien als ergänzender Methode, um Frauen zu stärken.

Aus dem INTERVIEW mit Ronald Flieth, Ehemann Nancy Dietze

„Solange Du atmest – kämpfe!“

„Eine befreundete Band (Flesh’n’Blood aus Merseburg) hat ein Lied, das uns stets begleitet hat und uns durch viele schwere Momente geholfen hat, den Kopf wieder zu heben – und das immer im TEAM. Der folgende Auszug aus dem Text trifft es auf den Punkt und gehörte immer zu unserer Einstellung“:

… „Dann erst recht! Wenn alle Hoffnung schon verloren scheint gerade dann, wenn alles scheisse ist (Ja, Dann erst recht)  zeig‘ der Welt, dass sie noch mit dir rechnen muss, dass das ein neuer Anfang und nicht das Ende ist

Ich freue mich, wenn Ihr dabei helft, dass das Video am 8. Mai um die Welt geht und ein Zeichen setzt!

Eure Sudi

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Berlin: Schreiben gegen Krebs!

Wir sind stolz, dabei mitzuwirken, unser Vortrag beginnt um 12. 30 Uhr

Ort: Deutsche Bank AG – Friedrichsaal, Charlottenstr. 37-38, 10117 Berlin

Ein „Schreibcafé“ zum Mitschreiben wird als Auftakt unserer Lesereise am 18. Juni im Humboldtforum stattfinden, Interessenten bitte bei mir melden!

https://stiftungeierstockkrebs.de/projekte/welteierstockkrebstag/

Hier die Vorgeschichte:

https://stiftungeierstockkrebs.de/literaturwettbewerb-zum-thema-eierstockkrebs/

Beste Grüße,

SuDi

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