Monatsarchiv: November 2017

Tipps zur erfolgreichen Promotion

Wissenschaftliches Schreiben und Schreibcoaching für Promovierende - das ist nicht mein Fachgebiet. Daher freue ich mich sehr, dass ich an Berufenere 
auf diesem Gebiet verweisen kann: Dr. Sven Arnold und Dr. Gudrun Thielking-Wagner. 
Ich kenne die beiden aus unserem Netzwerk und schätze sie sehr. Jetzt haben sie eine kostenlose, frei zugängliche Broschüre erstellt, mit Fachtexten
zum Planen, Schreiben, Organisieren, Motivieren, ergänzt um Kurzgeschichten zum Schreib-Alltag  Promovierender aus ihrer Beratungspraxis. Hier der Link: 
https://studi-lektor.de/tipps/promotion/ratgeber-herunterladen.html
Ein praxisnaher, verständlich geschriebener Ratgeber, der sicher sehr hilfreich für jeden Promovierenden ist. Auf einmal erscheint das Vorhaben leicht!
Und wer individuell Rat sucht, kann sich im Einzelcoaching beraten lassen.
Beste Grüße und gutes Gelingen -
SuDi
 

			

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Stiftungs-Aktivitäten

Gestern an der Charité, Informationsveranstaltung von Prof. Sehouli, bestens moderiert vom Gastgeber und Susanne Fechner, viele spannende Redner. Wir –Sudijumi– durften gemeinsam mit Kunsttherapeutin Kathrin Rieke Götz und Buchautorin „Krebs-Kung-Fu“ Anna Faroqhi „Krankheitsbewältigung durch Malen und Kreatives Schreiben“ vorstellen.

Grandios, wie die Autorin mit dem genetischen Erbe und der kreativen Bewältigung der Krankheit umgeht.

Malen, Schreiben, Lesen – all das kann erleichtern und glücklich machen. In einem späteren Vortrag kam übrigens heraus, dass Krebspatientinnen trotz der hohen psychischen Belastung  nicht stärker von Depression heimgesucht werden als die allgemeine Bevölkerung – interessant, nicht wahr? Ich kann hier die vielen Aspekte leider nur kurz anreißen, aber warum gerade das Schreiben so wirkt, und die Kunst generell, dazu werden wir noch mehr veröffentlichen.

Meine Teamkollegin Jutta Michaud brachte gestern jedenfalls den Patientinnen mit anschaulichen Beispielen unser Konzept Gesundheitsfördernde Kreatives Schreiben (GKS) nahe, womit wir in den Charité kreativ Schreibseminaren unseren Teilnehmerinnen Hilfe zur Selbsthilfe bieten. Sinngemäß wollte ich auf dem Podium das sagen, was unten steht, – ich hoffe, ein Teil davon ist angekommen!

Zum Literaturpreis der Stiftung Eierstockkrebs

 Wir alle haben eine Lesebiografie und wenn wir uns an unsere Kindheit erinnern, hatten wir Heldinnen – je nach Alter vielleicht Pipi Langstrumpf, oder andere …?

Diese Heldinnen waren uns Vorbild und haben manchen grauen Tag aufgehellt, wenn wir mal wieder Zoff in der Schule oder mit der Mutter hatten.

Lesen kann stärkend wirken genau wie das Schreiben.

Wir suchen jetzt Ihre Heldinnen- bzw. Mutmachgeschichte.

Professor Sehouli, der als Autor und aus eigener Erfahrung heraus gut versteht, warum das Schreiben hilft, hat über die Stiftung gemeinsam mit Dr. Jutta Vincent einen Literaturwettbewerb initiiert. In der Jury sind viele Schriftsteller, Nina George, Professor Tsokos,  Moritz Rinke, Professor Sehouli und Dr. Armbrust, und ich bin als Vertreterin von Sudijumi eingeladen worden. Es soll in den Beiträgen und eingereichten Texten um das Thema Leben mit Eierstockkrebs gehen, Leben und Lebensfreude.

Sie haben die Chance, Ihre Texte einzureichen und zu gewinnen. Texte, die Sie in Ihr Tagebuch geschrieben haben oder die Sie speziell für den Wettbewerb verfassen. Sie können mit der Wahrheit umgehen wie Sie wollen.  Die Perspektive wechseln, von ihr sprechen statt von mir. Die Rolle der Betroffenen, des Pflegers, der Freundin einnehmen. Eine Mutmachgeschichte wird gesucht, oder ein Gedicht – Sie wählen die Form. Sie können über Emotionen schreiben oder über Verstummen. Über den inneren Dialog mit sich, wenn Sie schreiben, und wie Sie danach in den äußeren Dialog mit Ihrer Familie und Freunden gehen. Über Lust und Laune.

Und vielleicht ist Ihre Geschichte anderen dann das, was Ihnen Pipi Langstrumpf früher war: Ein Vorbild, das auf ungewöhnliche Art Schicksal bewältigt und einen Weg findet. Eine Auswahl der Geschichten wird in einer Anthologie veröffentlicht werden, und wenn Sie mögen, können Sie Ihre Geschichte auch selbst auf dem Gendarmenmarkt lesen am Welt-Eierstockkrebs-Tag 2018 – oder ein Profi-Schauspieler übernimmt das für Sie. Wie Sie mögen!

Es gibt eine Lesereise zu gewinnen, ein  Schreibcoaching bei uns und Bücherpakete renommierter Verlage.

Und der größte Gewinn  wird sein, dass Sie geschrieben  und Ihrer Stimme Ausdruck gegeben haben.

 

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Unsere kostbare Zeit

 

Am Anfang war die Angst

Früher hatte ich Angst davor: Ich konnte mir nicht vorstellen, mit Menschen zu arbeiten, die eine schlechte Diagnose erhalten haben. Frauen, die Eierstockkrebs hatten, operiert wurden, durch Chemotherapie gegangen sind, dann mit Perücke oder stoppelkurzen Haaren in die Schreibgruppe kommen – undenkbar. Ich hatte Angst davor, zu emotional zu reagieren, vor Mitgefühl zu zerfließen.  Beim Schreiben kommt man blitzschnell an Gefühle, an Verschüttetes, die Seele zeigt sich. Als ich nach dem Studium zum M.A. Biographical & Creative Writing mit meiner Arbeit begann, wollte ich als Schreibcoach arbeiten, beim Schreiben von Memoirs oder Biografien unterstützen, mit Abstand die Welt und das Leben betrachten. Mit Aufmerksamkeit, aber innerhalb meiner eigenen Komfortzone Menschen von Kapitel zu Kapitel begleiten

Wie das Schreiben in die Klinik kam

Und jetzt bin ich mitten drin, im Leben, in Momenten, die kostbar sind. Habe mich aus meiner Komfortzone herausbewegt nur um sie in anderer Form, geläutert und erfahren, auf einer anderen Ebene wiederzufinden. Professor Dr. Jalid Sehouli hat uns, meiner Teamkollegin Jutta Michaud und mir, –Sudijumi–  die Gelegenheit gegeben, mit Frauen zu arbeiten, die eine Krebserkrankung haben oder hatten. In der Bewerbungsphase  hat er uns, die wir seit Jahren mit Gesundheitsförderndem Kreativem Schreiben (GKS) unterwegs sind, kritisch durchleuchtet. Da wir nicht nur das passende Studium vorzuweisen haben, sondern zusätzliche Ausbildungen wie die zur Kunst- und Kreativitätstherapeutin, hörte er uns an; unsere Erfahrungen bei der AIDS-Hilfe  mit HIV-infizierten Frauen und beim anthroposophischen Verband Gesundheit aktiv mit chronisch kranken Menschen, die auch zum Einzelcoaching zu uns kommen, überzeugten ihn. Zudem weiß er als Autor, was das Schreiben bewirken kann – man muss es erfahren haben, um daran zu glauben.

Charité kreativ-Schreibseminare

So bekamen wir die Chance zu den Charité kreativ-Schreibseminaren, unterstützt von der Stiftung Eierstockkrebs. Immer am ersten Donnerstag des Monats treffen sich die Teilnehmerinnen der Schreibgruppe. Wenn sie nach Hause gehen, sind sie beglückt und gestärkt.

Dankbarkeit für kostbare Momente und die Freude am kreativen Prozess

Meine Angst ist überwunden. Ich bin selbst stärker geworden, den Frauen nahe; aber ich habe erfahren, dass ich sie am besten mit einer zugewandten professionellen Haltung unterstützen kann.  Sie helfen sich selbst. Ich kann mich auf mein Tool, das Schreiben, verlassen: Schreibend finden Menschen zu sich, zu dem, was sie klären wollen. Zu ihrem eigenen inneren Ratgeber. Sie erschreiben sich Lösungen für anstehende Probleme; sie schreiben sich in den Flow, erstarken, wenn sie ihre eigene Kreativität wieder wahrnehmen können. Sie bekommen eine Aufgabe von uns – wir initiieren Geschichten, Miniatur-Texte und Lyrik – aber sie finden selbst Ordnung und Sinn. Mit der Freude am kreativen Prozess kommt die Fähigkeit, mit den Unbilden des Lebens umgehen zu können. Im absichtslosen Handeln liegt die Chance auf Entdeckung und noch weit mehr.

Für mich ist es ein Privileg, meine eigene kostbare Zeit so sinnvoll verwenden zu können.

Susanne Diehm

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Schreibworkshopreihe „Beflügelt Selbstheilungskräfte aktivieren“

Wir freuen uns, dass dieser Kurs vom anthroposophischen Verband Gesundheit aktiv wieder unterstützt wird. Warum wir Ihnen Schreibzeit empfehlen? Schreiben beflügelt. Im Ausschreibungstext erfahren Sie, was das Schreiben so besonders macht.

SCHREIBZEIT NEHMEN

Beflügelt die Selbstheilungskräfte aktivieren

21. November bis 9. Januar 2018, 18:30 bis 20:00 Uhr

6 Termine (21.11., 28.11.,5.12.,12.12.,19.12.2017 und 09.01.2018)
immer dienstags von 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr

Erleben Sie, wie kleine Schreibimpulse Ihre Kreativität zum Sprudeln bringen und Sie sich auf vielleicht völlig ungewohnte Weise mit sich selbst verbinden. Denn schreibend kann man weit mehr erreichen, als sich etwas von der Seele zu schreiben: Perspektiven wechseln, Denkanstöße und Lösungen für Fragen finden, die erst Ihr Stift aus dem Unbewussten aufs Papier zaubert, indem er Sie spielerisch in fremde Rollen schlüpfen lässt. Und all das mit einer Leichtigkeit, die auch noch das Immunsystem stärkt!

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Das Team, Susanne Diehm und Jutta Michaud – „SUDIJUMI“, hat das Gesundheitsfördernde Kreative Schreiben (GKS) entwickelt und führt Sie gekonnt mit vielfältigen Schreibimpulsen an Ihre kreativen Quellen. Die beiden Schreibtherapeutinnen arbeiten an der Charité mit Tumorpatientinnen, für die Berliner Aidshilfe mit HIV-positiven Frauen, mit chronisch Kranken, mit Menschen in Veränderungssituationen und mit jenen, die sich einfach nur an ihrem kreativen Selbstausdruck erfreuen möchten.

Weitere Informationen dazu gibt es auf ihrer gemeinsamen Website.

Workshop mit Susanne Diehm & Jutta Michaud („SUDIJUMI“), M.A. Biographical and Creative Writing, Autorinnen, Kunst- und Kreativitätstherapeutinnen

Ort

GESUNDHEIT AKTIV e. V.
Gneisenaustr. 42
10961 Berlin

Kosten

Teilnahmegebühr für 6 Termine: 130 Euro
Mitglieder GESUNDHEIT AKTIV: 120 Euro

Anmeldung

per E-Mail an veranstaltung@gesundheit-aktiv.de

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Loslassen

Loslassen: Das ist ein Thema, mit dem ich mich lange schwer getan habe. Aber da, wo der Widerstand ist, da geht es lang, sagen die Psychosomatiker. Deshalb habe ich mich damit beschäftigt und freue mich, gemeinsam mit meiner Kollegin Silke Maschinger jetzt  den Schreibnachmittag „Herbstgeflüster“ anzubieten:
http://www.knoten-coaching.de/event/herbstgefluester-schreibkurs/

Gerade im Herbst die richtige Zeit für diesen Kurs, um sich danach befreit zurückzulehnen und den Winter kommen zu lassen… Zur Einstimmung ein schöner Text aus Silkes Blog; u.a. hat sie auch eine Natur-Coaching-Ausbildung.

http://www.knoten-coaching.de/von-den-baeumen-das-loslassen-lernen/

Wir freuen uns über Anmeldungen zu diesem angenehmen Nachmittag.

im Frühjahr ist es dann wieder so weit für Frühlingsgefühle und wildes Sprießen – aber jetzt gehen wir durch die Loslass-Phase.

Mit herzlichem Gruß,

Eure

Susanne

 

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